050 | Generationen verstehen: Mit mehr Mitgefühl auf Unterschiede schauen

Shownotes

In dieser Folge nehme ich dich mit in ein Thema, das mich in letzter Zeit immer wieder aus Nervensystemsicht beschäftigt: Die Unterschiede zwischen den Generationen.

Warum wirken manche Menschen leistungsorientierter als andere? Warum tun sich manche Generationen leichter mit Grenzen, während andere gelernt haben, vor allem zu funktionieren? Und weshalb geraten wir so schnell in Bewertungen, wenn wir auf andere Generationen schauen?

Ich teile meine Gedanken dazu aus Nervensystemsicht und lade zu einem Perspektivwechsel ein:

Weg von Schuldzuweisungen. Hin zu mehr Verständnis für die Überlebensstrategien, die jede Generation geprägt haben.

Du erfährst in dieser Folge:

  • Warum unser Gehirn Menschen so gerne in Schubladen einordnet
  • Weshalb Generationendebatten oft mehr Kampf als Verständnis erzeugen
  • Wie Überlebensstrategien verschiedene Generationen geprägt haben
  • Warum jede Generation auf die blinden Flecken der vorherigen reagiert
  • Weshalb Mitgefühl oft hilfreicher ist als Bewertungen
  • Warum echte Veränderung immer bei uns selbst beginnt

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Highlight-Zitat

„Die spannende Frage ist nicht, welche Generation besser oder schlechter ist, sondern: Was ist mein Beitrag daran?““

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In dieser Folge erwähnte Podcast-Folge

029 | Sympathikus: Wie dein Nervensystem dich in Leistung, Kampf & Kontrollmodus schiebt

048 | Zu Hause im Körper: Warum wir den Kontakt zu uns verlieren

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Wenn du Feedback zur Folge hast oder Fragen oder Themenwünsche einbringen magst: Schreib mir gerne an info@theresa-ackermann.de.

Ich freue mich, von dir zu hören!

Transkript anzeigen

00:00:04: Hey, schön dass du da bist.

00:00:05: Du hörst Ruhepool – der Podcast für Menschlichkeit im Business!

00:00:10: Vielleicht kennst du das.

00:00:11: in einem Seminar oder Retreat hast du erlebt wie es ist wenn Masken fallen und echte Verbindungen entsteht?

00:00:17: Und du wünsch dir, dass es im Alltag genau so bleibt.

00:00:21: Doch zurück im Job oder an deiner Selbstständigkeit holt dich schnell der alte Modus von Funktionieren und Anpassen wieder ein.

00:00:28: Hier erfährst du wie du Menschlichkeit mitten im echten Leben lebst.

00:00:32: Ich bin Theresa Ackermann, dein Host.

00:00:34: Für weniger müssen und mehr Mensch sein!

00:00:46: Herzlich willkommen zu meiner fünftigsten Podcast-Folge – unglaublich!

00:00:52: Ich habe es irgendwie gerade vor zwei Minuten festgestellt.

00:00:55: Es ist die fünftigste Podcastfolge und hab jetzt kurz überlegt ob ich noch irgendwas dazu erzähle aber hab mich dagegen entschieden weil Ende August auch mein zweijähriges Podcast-Jubiläum und ich denke, dass sich dort wieder eine Jubiläumsfolge mache.

00:01:14: Und dementsprechend heute einfach der kleine aber feiner Hinweis schon Folge fünfzig!

00:01:20: Ich bin selbst extrem überrascht wie schnell die Zeit vergingen und gleichzeitig so so happy das ich vor zwei Jahren diese Entscheidung getroffen habe und diesen Podcast Ruhepult gestartet hab.

00:01:33: Aber darum soll's halt gar nicht gehen... Sondern ich möchte heute mal auf ein Thema schauen, mit dem ich mich in letzter Zeit wieder mehr beschäftigt habe.

00:01:44: Und du weißt, ich liebe Dinge aus der Nervensystembrille zu betrachten und mir ist es einfach in letzzer Zeit auch immer wieder aufgefallen, dass das Thema an mich herangetragen wurde – so habe ich lostes Mal heute wieder!

00:01:57: Aus einer vielleicht ungewöhnlichen Perspektive draufzuschauen.

00:02:01: Und zwar auf die ganze Generationen-Diskussion Und mir fällt schon lange auf, dass jede Generation gefühlt die nächste Generation irgendwie problematisch findet.

00:02:15: Also als ich jugendlich war habe ich auch oft gehört was aus meiner Generation nur so werden soll.

00:02:22: also da waren auch viele Ängste bei den älteren Menschen und gefühled hören wir heute genau dieselbe Diskussion wieder.

00:02:32: Oft klingt es so, dass die Jungen sind faul.

00:02:36: Die Jungen wollen nicht mehr arbeiten und aber gleichzeitig haut die jüngere Generation auch irgendwie ein bisschen irritiert auf die Ältere und sagt hey die Alten sind star, die Alte verstehen die Welt von heute nicht.

00:02:48: Und irgendwie habe ich das Gefühl man redet aneinander vorbei Und gleichzeitig finde ich diese pauschalisierten Diskussionen auch oft sehr, sehr schwierig.

00:02:58: Weil ich habe die Wahrnehmung dass die selten zu mehr Verständnis führen.

00:03:03: am Ende bleibt jeder irgendwie auf seiner Position stehen und beide verharren in ihrem Kampf.

00:03:11: Und daher führt es oft eher dazu weil sich ja dann einfach auch die Menschen aus einer Generation miteinander verbinden das jede Seite sich in ihrer eigenen Sicht bestätigt fühlt Und dementsprechend möchte ich das Thema heute einfach mal aufgreifen und möchte aber von Beginn an auch dazu sagen, dass ich keine Expertin in der Generationen-Diskussion bin.

00:03:35: Also... Ich geb dir halt einfach meinen Blick oft des Ganzen aus der Nervensystembrille und vor allem auch aus den kollektiven Überlebenstrategien heraus die ich in den Generationen beobachte.

00:03:50: Und ja genau das werde ich heute mal machen!

00:03:54: Und erstmal ist ja die große Frage, wenn wir über Generationen sprechen dann landen wir oft sehr schnell erst mal in extrem starkem Schubladen denken.

00:04:08: Das ist ja immer so.

00:04:08: Ja, die Generation X ist so, die Y so und die Boomer sind so und so weiter und sofort.

00:04:16: Erstmal ist es ganz klar und das möchte ich vorab sagen dass all diese Schubladen nie der Wahrheit entsprechen, weil ich selber kenne immer.

00:04:26: Egal um welche Generation es geht auch immer Ausnahmen von all dem was man über die Generation so liest.

00:04:33: Ich finde immer Ausnahme.

00:04:35: und trotzdem machen wir das.

00:04:37: Und jetzt mal erstmal die Frage mache warum machen wir dass eigentlich?

00:04:40: Warum lieben wir uns gegenseitig in Schubladen zu stecken?

00:04:47: Tatsächlich macht das unser Gehirn ganz automatisch und das macht tatsächlich Erstmal viel Sinn, weil unser Gehirn reduziert damit die Komplexität des Lebens und kann somit leichter mit Komplexkeit umgehen.

00:05:05: Wichtig ist aber dass wir uns dem bewusst sind, weil ich hatte es erst letzte Woche glaube ich da habe ich mehrere Namen gelesen und habe dann die Rolle von einer Teilnehmerin von meinem Training lesen.

00:05:18: Und war sofort so, ah spannend!

00:05:21: Nur vom Namen hatte ich sie hätte ich nie gedacht dass ihr diese Roller habt.

00:05:25: also ich hab quasi den Namen und dann habe ich gemerkt so uuh krass Schublade Theresa.

00:05:32: Das machen wir und um aber unsere Schubladen zu erkennen und uns auch wieder von denen distanzieren zu können so wie es letzte Woche dann gutmachen konnte ist es letzten Endes wichtig, dass wir ein Stück reguliertes Nervensystem haben.

00:05:49: Weil wenn wir gestresst sind, wenn wir uns bedroht fühlen und gerade in der Generationen-Diskussion fühlen sicher auch viele Generationen gegenseitig voneinander bedrohnt dann kommen wir ja oft in so einen Kampfmodus Und dann wird nämlich dieser Schubladeeffekt noch verstärkt und wir vereinfachen unsere Welt noch mehr Und das sehen wir, glaube ich, aktuell auch immer wieder er draußen in Diskussionen rund um Politik und so weiter.

00:06:17: Wie krass wir die Welt manchmal vereinfachen wollen und sagen So!

00:06:23: Ich habe die Welt verstanden – und ich hab Recht.

00:06:27: Wenn wir aber mal ganz ehrlich sind ist die Welt viel komplexer.

00:06:33: Und diese schnellen Erklärungen… Ja da hinkt es oft Und gleichzeitig ist aber die Gefahr, dass wenn wir in diesen schnellen Erklärungen landen und auch im Kampfmodus – ich habe ja eine eigene Folge allein über diesen Kampfmoduss.

00:06:48: Wenn du die noch mal hören willst, die verlinke ich dir auch -, dann denken wir halt schnell Ich hab Rechte!

00:06:54: Der Andere ist falsch, der Andere is das Problem.

00:06:58: Wir finden dann so wie ich eben schon gesagt hat einfach nicht den Abstand zu unseren Schubladen.

00:07:04: Was tatsächlich sehr stark verloren geht, ist unser Mitgefühl können nicht mehr mitführend auf die Diskussion schauen, auch nicht mehr so schauen.

00:07:15: Aha interessant!

00:07:16: Wie könnte es wohl der anderen Generationen gehen?

00:07:20: Welche Erfahrungen haben sie wohl gemacht?

00:07:23: Welcher Anpassungsstrategien hat diese Generation wohl entwickelt?

00:07:29: und vielleicht auch Interessant welchen Anteil habe ich selbst vielleicht auch an dieser Dynamik und diese Schubladendenken?

00:07:41: Sorgt erst mal für Orientierung, macht die Welt einfacher und gleichzeitig.

00:07:48: Und ich glaube das kennen wir alle – wer ist der Realität selten gerecht?

00:07:51: Wir mögen es eigentlich auch allen nicht wenn wir in irgendwelche Schubladen gesteckt werden!

00:07:59: Deshalb ist mir dieser Perspektivwechsel so wichtig wirklich mehr ins Mitgefühl zu kommen... und eher die Frage zu stellen, welche Anpassungsleistung oder welche Überlebensstrategie hat denn jede Generation vielleicht auch erbracht?

00:08:18: Denn wenn wir aus der Nervensystemperspektive schauen dann hat am Ende jeder Generation über Leben Strategien entwickelt um mit ihrer Zeit gut zurechtzukommen.

00:08:28: Und ich möchte dir im nächsten Abschnitt mal Versuchen zu erzählen, welche Dynamiken ich jeweils in den Generationen so wahrnehme.

00:08:39: Vor allem aus Nervensystemsicht.

00:08:41: Vielleicht hilft dir das auch da noch ein bisschen besser zu verstehen was da eigentlich passiert.

00:08:49: und wie gesagt Das sind jetzt Vereinfachungen Und die Stimmen nie.

00:08:54: Vereinfachungstimmen nie sind immer falsch Wenn wir mal anfangen, uns mal die Kriegsgeneration anzuschauen.

00:09:03: und ich glaube das ist fast am offensichtlichsten weil natürlich es auch immer leichter.

00:09:07: Das ist mir tatsächlich auch erst so richtig bewusst geworden als ich mich mit dieser Folge beschäftigt habe.

00:09:15: je älter die Generation ist umso leichter ist es natürlich auch zu sehen was da eigentlich passiert ist.

00:09:20: weil und das finde ich super spannend wenn ich auf meine eigene generation jetzt schaue Meine Generation, ich bin jetzt zweiundvierzig geht ja so langsam auf die Midlife Crisis hinzu.

00:09:33: Und da passiert ja auch noch mal ganz viel in dieser Phase und in dieser Zeit.

00:09:38: Das heißt, da passieren auch nochmal Lebensumbrüche.

00:09:42: Es ist eigentlich super, super spannend dass manche Sachen und wie wir dann auch im Laufe unseres Lebens verändern mit unseren Überleben Strategien.

00:09:51: das sich in der Generation erst mit der Zeit zeigt finde ich super spannend, dass mir erst bewusst geworden hat, als ich mich darauf vorbereitet habe.

00:10:01: Und ja... Ich fange mal an mit der Kriegsgeneration die ja wirklich die älteste ist von denen zumindest über die ich heute sprechen müssen möchte.

00:10:10: und hier ist glaube ich sehr klar die Generation Die Kriegs-Generation musste vor allem erstmal Sicherheit herstellen wirklich Überleben Wiederaufbau weitermachen.

00:10:23: Und ja, diese Menschen oder viele Menschen aus der Kriegsgeneration waren einfach durch den Krieg traumatisiert und hatten dadurch oft wenig Zugang zu ihren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen auch zu ihrem Körper.

00:10:37: Wobei ich ja meine letzte Folge gemacht habe – oder die Folge ... Wenn man da mal drauf schaut, dann hatten sie eigentlich einen blinden Fleck.

00:10:51: Den können wir heute sehr gut sehen.

00:10:54: aber damals war es ein blinder Fleckt und der blinde Fleck von der Nachkriegsgeneration oder Kriegsgeneration war wirklich der Kontakt zu den eigenen Emotionen und Verletzungen und abgeschnitten von sich selbst zu sein.

00:11:09: Ja das war denen aber damals nicht bewusst.

00:11:12: auch wenn wir das heute sehr Wenn wir dann mal grob in die Boomer-Generation gehen, also ich habe jetzt vielleicht nicht perfekt alle Generationen, die es so gibt.

00:11:24: Aber ich hab immer so den nächsten rausgenommen.

00:11:28: Dann sehe ich dort viele Menschen, die halt wirklich mit Eltern aus dieser Kriegsgeneration um aufgewachsen sind wo es viel Verlust und Mangel gab, wo genau das erlebt wurde.

00:11:42: Und gerade bei den Boomern können wir beobachten, dass da viel Leistung gezielt hat durchhalten.

00:11:49: Dass Sicherheit wirklich zu einer der wichtigsten Werte gezählt hat und auch daher funktionieren und leisten eine extrem wichtige notwendige Überlebensstrategie war die auch eingefordert wurde von der Generation davor.

00:12:06: Der Fokus lag ganz viel auf Stabilität, Wohlstand Identifikation der Generation mit ihrem Status und ihrer Macht, weil gefühlt halt je mehr Status, je mehr Macht so mehr Sicherheit strahle ich aus.

00:12:21: Und gleichzeitig habe ich das Gefühl gerade in dieser Gesellschaft oder in den Boomern gibt es einen blinden Fleck von diesem Permanenten Funktionieren immer machen, immer tun und er hat eigentlich den Kontakt zu sich verhindert.

00:12:43: Und ja, dieses Funktionieren und dass sie halt auch nicht sagen okay was ist eigentlich mein Selbstwert sondern ihren eigenen Wert wirklich sehr stark von ihrem Status und ihrer Macht abhängig machen.

00:12:59: Und dann kam die nächste Generation also so die Generation X und die Millennials Also auch wo ich mich zu zählen würde mit Und ich würde sagen, in meiner Generation ist es wirklich noch dass hier Leistung und Funktionieren noch sehr präsent ist.

00:13:18: Und war also auch sehr übernommen von den Eltern wo wenn man gespürt hat okay Leistungen funktionieren ist irgendwie super wichtig.

00:13:26: Und gleichzeitig begann immer mehr so ein Wandel das immer mehr Hierarchien- und Machtstrukturen hinterfragt wurden.

00:13:34: Also gerade diese ganzen Machtstruktur in Hierarchie und dass der eigene Wert von der Macht und vom Status abhängig Das wurde immer mehr hinterfragt, man wollte mehr Augenhöhe.

00:13:47: Gleichzeitig fand ja auch die Globalisierung statt.

00:13:50: das heißt da entstand auch wesentlich mehr Individualität, mehr Freiheit.

00:13:54: es gab und Summe auch mehr Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und auch so eine Sehnsucht nach Selbstverwirklichungen.

00:14:03: Und trotzdem war der innere Leistungsdruck oft noch sehr stark dar.

00:14:10: Was ich da vor allem auch spannend finde, ist dass dann dort auch so eine Überforderung mehr und mehr entstanden ist.

00:14:16: Weil wo früher halt oft mehrere Generationen vielleicht auch vieles gemeinsam getragen haben hat es in dieser Generation so diese Entwicklung gegeben das man oft als Kleinfamilie alleine wohnt beide Eltern arbeiten der Mental Load zunimmt und und und.

00:14:34: Und so ein blinder Fleck den meiner Generation sehe ist, dass diese höhere Individualisierung die dort ist.

00:14:43: Dass man eigentlich mehr Möglichkeiten hat in so einen Selbstoptimierungsdruck kippt und gleichzeitig aber auch oft viel über Forderung da ist all den Anforderungen des Lebens und der Rollen gerecht zu werden zumal einfach das Leben parallel gleichzeitig durch die Fortschritte in der Welt immer, immer schneller geworden sind.

00:15:09: Also auch die höhere Schnelligkeit des Lebens fordert immer mehr und da nämlich viel Überforderung, Erschöpfung war, die allerdings noch sehr viel versucht wird überleisten und funktionieren zu ... ja drüberzugehen.

00:15:33: Und wenn wir jetzt mal auf die jüngere Generation gehen dann habe ich das Gefühl, dass die psychische Gesundheit und generell Gesundheit wesentlich ernster nehmen.

00:15:45: Dass die jüngere Generation auch eigene Bedürfnisse deutlicher wahrnehmen kann, dass sie auch Grenzen klarer setzen.

00:15:55: Und ich merke auch, dass in vielen jungen Menschen die wollen nicht mehr so funktionieren wie frühere Generationen Und ich finde es grundsätzlich auch total wichtig und ich glaube, dass sie damit wirklich auf den blinden Fleck der Generation vor ihnen reagieren.

00:16:14: Und zwar wirklich dieser blinde Fleck das Leistung wichtiger ist als Gesundheit.

00:16:20: Und gleichzeitig bin ich mir nicht sicher, das ist so eine These die ich habe dass viele in dieser Generation die Erschöpfung der Generationen davor noch in ihrem Nervensystem haben.

00:16:35: Dass sie aber die erste Generation sind, die diese Erschöffung auch wirklich fühlen kann weil Sie inzwischen den Kontakt zu sich haben und die einfach nicht einfach nur darüber hinweggehen können.

00:16:46: Und deshalb manchmal vielleicht auch eine geringere Bereitschaft haben zu funktionieren auch vielleicht eine notwendige Spannung oder Anstrengungen, die es eigentlich auch mal brauchen würde um etwas zu erreichen.

00:17:02: Auszuhalten weil sie einfach diese Erschöpfung so stark spüren.

00:17:08: und natürlich gleichzeitig wachsen Sie in einer Welt auf die völlig anders ist als ich noch Kind war an der Welt von Social Media permanenter Erreichbarkeit vielleicht auch always on alles immer.

00:17:21: man ist gefühlt ständig in diesen kleinen vieräckigen Geräten gefangen Und einerseits war, dass viele junge Menschen sehr psychisch bewusst sind.

00:17:37: Also überpsychische Gesundheitsbewusstsein.

00:17:41: und trotzdem haben sie aber auch so eine Orientierungslosigkeit und auch Reizüberflutung.

00:17:48: Auch wieder durch diese Reizüberflutungen sind Sie nicht richtig im Kontakt mit sich und wirklich da und wirklich präsent.

00:18:00: Und auch durch diese Orientierungslosigkeit habe ich das Gefühl, Sie wissen irgendwie häufig sehr klar was sie nicht mehr wollen.

00:18:07: Aber weniger klar wofür sie eigentlich stehen oder wo sie ihren Platz in dieser immer komplexer werdenden Welt wirklich sehen.

00:18:17: Ja und wenn man halt wirklich diesen blinden Fleck nochmal heraus arbeitet dann hab' ich das gefühlt als Orientierungslosigkeit bei all den Möglichkeiten eine klare Richtung zu finden.

00:18:32: Ich glaube, Ihnen ist Sinn extrem wichtig.

00:18:33: Was ich auch total wichtig finde, was glaube ich auch von den Generationen oft falsch verstanden wird?

00:18:38: Wenn Sie mal sagen, sie wollen irgendwas nicht machen, dann glaube ich das oft ist weil Sie den Sinn daran nicht sehen wo wir früher in den Generation vielleicht einfach durchgezogen haben.

00:18:48: wenn irgendeiner gesagt hat mach das, dann hat man es gemacht.

00:18:54: ja und wie gesagt ich glaube dass diese Generation auch vielleicht ein Spiegel der Erschöpfung der Generation davor ist und dass sie sich halt erlauben, das allerallererste Mal dieser Erschöffung zu fühlen.

00:19:06: Was manchmal vielleicht auch in einer Antriebslosigkeit mündet was ihnen heute vorgeworfen wird.

00:19:14: Und ja wie gesagt ich glaube, dass man diese blinden Flecken und wo sich diese Generation hinentwickelt auch vielleicht erst in zehn oder zwanzig Jahren klarer sehen kann.

00:19:26: Aber was vielleicht klar wird über das, was ich gerade erzählt habe, dass jede Generation am Ende versuchten, blinden Fleck der vorigen Generation zu korrigieren und dabei ihre eigenen blinden flecken entwickelt.

00:19:42: Und deshalb glaube ich, dass es gar nicht besonders gut ist und clever ist wenn wir mal sagen die Generation die Generation sondern eher ein Mitgefühl entwickeln Ein Mitbegefühl dafür, dass jede Überlebensstrategie ein Problem löst und jede Überlehmestrategie auch gleichzeitig neue Probleme erzeugt.

00:20:10: Und so hat jede Generation am Ende auch was Wertvolles und Wichtiges für ihre Generation entwickelt und gleichzeitig blinde Flecken auf die nächste Generation einfach reagiert hat und reagieren musste.

00:20:29: persönlich.

00:20:32: Und deshalb ist mir so wichtig, auch darüber eine Folge abzunehmen.

00:20:37: geht es wirklich hier um Mitgefühl?

00:20:39: und deshalb endet für mich da auch am Ende die Generationen-Debatte und das beginnt wirklich eher die Selbstführung.

00:20:45: denn die spannende Frage ist ja nicht welche Generation ist besser oder schlechter sondern was ist mein Beitrag daran?

00:20:54: Egal in welcher Generation du dich befindest Das heißt, sich selbst die Frage zu stellen.

00:21:01: Was habe ich gelernt?

00:21:03: Womit schütze ich mich?

00:21:06: Wo passe ich mich an?

00:21:09: Wo ziehe ich mich zurück?

00:21:12: Wo kämpfe ich?

00:21:15: Wo setze ich nur für mich ein ohne das große Ganze zu sehen und zu spüren?

00:21:22: Wo funktioniere ich?

00:21:25: Und was davon dient mir heute

00:21:26: noch?".

00:21:30: In meiner Erfahrung geht es wirklich darum, sich Stück für Stück von den eigenen Überlebenstrategien oder auch ich nenn's gerne Schutzstrategie zu befreien.

00:21:40: Denn dann passiert das Wichtigste – wir kommen wieder in echten Kontakt!

00:21:42: Wir kommen wieder einen echten Kontakt mit uns selbst!

00:21:45: Wir bekommen wieder einen Echten Kontakt mit anderen Menschen und mit dem größeren Ganzen!

00:21:52: Und wenn wir diesen Kontakt verlieren, landen wie ein Überlebensstrategin?

00:21:56: Wenn wir ihn widerfinden, dann entsteht was anderes, dann entsteht diese Verbundenheit mit dir selbst aber auch mit den anderen Menschen.

00:22:04: Dadurch kannst du einfach mehr Lebendigkeit erleben, mehr Mitgefühl und somit am Ende auch mehr

00:22:11: Menschlichkeit.".

00:22:13: Und ja wie Du weißt das ist etwas wofür ich mich einsetze dass wir wieder mehr Menschlichkeit erlauben, mehr Menschliesskeit erleben und aus diesem Narrativen dass wir oft reinkommen wenn wir bei dieser Generationen sprechen, wo wir meinen ich habe die Wahrheit für mich gepachtet und wo wir glauben so muss man leben.

00:22:35: So muss man arbeiten!

00:22:36: So muss sein dass wir aus dem ein bisschen Abstand gewinnen und eher erkennen hey was ist mein Anteil daran?

00:22:47: Und wie kann ich vielleicht selbst wieder ein Stück menschlicher werden meine eigene Menschlichkeit erlauben?

00:22:55: denn ich glaube je mehr Ich mir meine eigene Menschlichkeit erlaube, je mehr ich aus meinen Überlebensstrategien aussteige umso mehr gebe ich auch die Möglichkeit dass auch andere Menschen und somit auch nachfolgende Generationen mehr und mehr aus ihren eigenen Überlebenschrategien austeigen können.

00:23:17: Und vielleicht ist genau das die Aufgabe unserer Zeit!

00:23:21: Wenn du jetzt Lust hast bei dir anzufangen deine eigenen Überlebensstrategien, dein Nervensystem besser kennenlernen möchtest.

00:23:30: Komm mega gern mit mir im Kontakt!

00:23:32: Schau dir gerne meine Angebote auf meiner Webseite an, bucht den Kennenlerngespräch.

00:23:36: ich freue mich immer von dir zu hören und zu lesen auch gerne wenn du anderer Meinung bist oder Fragen an mich hast.

00:23:44: also komm mega gern in Kontakt mit mir oder erzähle mir was dir der Podcast vielleicht nach fünfzig Folgen bedeutet.

00:23:54: Darüber freue ich mich total zu hören.

00:23:57: einfach so ein kleines Blitzlicht von dir.

00:24:01: Und auch heute mag ich dich erinnern, dass ich versuche all meine Podcast-Folgen immer aus dem Bewusstsein heraus aufzunehmen – Ich weiß das ich nichts weiß!

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