048 | Zu Hause im Körper: Warum wir den Kontakt zu uns verlieren

Shownotes

In dieser Folge spreche ich über eine Frage, die mich schon lange beschäftigt und die gleichzeitig für viele Menschen gar nicht wahrnehmbar ist: Fühle ich mich eigentlich wirklich zu Hause in meinem Körper?

Ich teile in dieser Folge persönliche Erfahrungen, Beobachtungen aus meiner Arbeit und Gedanken darüber, warum Scham, Anpassung und unsere Überlebensstrategien oft dazu führen, dass wir uns von unserem Körper entfernen – und warum der Weg zurück weniger mit Technik und mehr mit Kontakt und Präsenz zu tun hat.

Du erfährst in dieser Folge:

  • Warum wir den Kontakt zu unserem Körper verlieren
  • Weshalb Scham dabei eine oft unterschätzte Rolle spielt
  • Warum Embodiment für mich viel mehr ist als eine Methode
  • Wie Tanz mir geholfen hat, wieder mehr im Körper anzukommen
  • Weshalb Lebendigkeit oft dort beginnt, wo wir aufhören, uns ständig im Griff zu halten und uns wieder erlauben, frei auszudrücken, was in uns lebendig ist

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Highlight-Zitat:

„Die viel spannendere Frage ist nicht, welche Technik du anwendest. Die viel spannendere Frage ist: Fühlst du dich überhaupt zu Hause in deinem Körper?“

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Reflexionsfragen für dich:

  • Wann fühlst du dich wirklich zu Hause in dir?
  • Was hilft dir, wieder in Kontakt mit dir zu kommen?
  • Wie kannst du davon mehr in dein Leben einladen?

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Wenn du Feedback zur Folge hast oder Fragen oder Themenwünsche einbringen magst: Schreib mir gerne an info@theresa-ackermann.de.

Ich freue mich, von dir zu hören!

Transkript anzeigen

00:00:04: Hey, schön dass du da bist.

00:00:05: Du hörst Ruhepool – der Podcast für Menschlichkeit im Business!

00:00:10: Vielleicht kennst du das.

00:00:11: in einem Seminar oder Retreat hast du erlebt wie es ist wenn Masken fallen und echte Verbindungen entsteht?

00:00:17: Und du wünsch dir, dass es im Alltag genau so bleibt.

00:00:21: Doch zurück im Job oder an deiner Selbstständigkeit holt dich schnell der alte Modus von Funktionieren und Anpassen wieder ein.

00:00:28: Hier erfährst du wie du Menschlichkeit mitten im echten Leben lebst.

00:00:32: Ich bin Theresa Ackermann, dein Host für weniger Müssen und mehr Menschsein.

00:00:46: Herzlich willkommen zurück im Podcast Ruhepool!

00:00:50: Heute habe ich ein spannendes Thema mitgebracht und zwar die Frage Hast du das Gefühl dass du in deinem Körper wirklich zu Hause bist?

00:01:04: Und ich finde das Thema selbst nicht ganz leicht zu erklären, weil ich einfach das Gefühl habe heutzutage sind die wenigsten Menschen wirklich in ihrem Körper zu Hause.

00:01:16: Ich würde sagen auch ich verliere mich immer wieder noch und trotzdem würde ich sagen dass sich aber in den letzten Jahren immer mehr wie eine Wahrnehmung dafür entwickelt haben habe ob Menschen im Körper zuhause sind oder nicht.

00:01:34: Das ist ein bisschen so, dass man das wirklich dann irgendwann sehen kann.

00:01:41: So wie man vielleicht wenn man irgendwas anderes lernt plötzlich einen Zugang dazu hat.

00:01:47: und genau das versuche ich heute zu erklären!

00:01:51: Und vielleicht kennst du das?

00:01:52: Dass immer wieder auch über Embodiment Verkörperung gesprochen wird.

00:01:56: es gibt auch viele Embodement Techniken wo gesagt wird ah du musst nur die Körperhaltung einnehmen Da ist auch viel dran.

00:02:04: Also das funktioniert tatsächlich sehr, sehr gut!

00:02:06: Es funktioniert extrem gut weil wir einfach diese Aussage haben oder weil wir diese Idee haben dass Körperhaltung gleich Geisteshaltung und Geistshaltung gleich Körperhaltungen sind.

00:02:18: Das heißt es kann extrem gut funktionieren, indem wir eine bestimmte Verkörperung einnehmen, sich das auf unser Gehirn und somit dann auch auf unser Verhalten auswirkt.

00:02:33: Gleichzeitig kann es aber sein, dass wenn wir uns in dieser Körperhaltung eben halt doch nicht ganz sicher fühlen.

00:02:39: Wenn da Scham reinkommt und so weiter, das wir dann nicht richtig fühlen können und nicht richtig den Zugang zu der Körperhaltungen haben.

00:02:51: Und dann geht natürlich auch dieser Effekt verloren!

00:02:58: stelle ich halt erstmal diese frage sind wir denn und bist du dann überhaupt zu hause in deinem körper?

00:03:05: Und immer wieder wenn nicht die fragestellte fragen auch menschenjahr tereser wo soll ich denn sonst sein.

00:03:13: Und klar auf der art sind wir natürlich im unserem körper weil wir gehen mit diesem körper durch die welt und gleichzeitig da ist dass wir so oft so so kognitiv sind so viel am denken sind ist einfach meine Beobachtung, dass wir Menschen oftmals wirklich nicht vollständig im Kontakt mit unserem Körper sind.

00:03:34: Ja und jetzt ja die Frage warum ist es so?

00:03:38: Und wenn wir mal schauen Kinder, wirklich im guten Kontakt mit ihrem Körper erst mal auf die Welt.

00:03:45: Also Kinder sind ja einfach mal die, also gerade wenn wir auf kleine Babyschauen, ich spüre ihre Bedürfnisse, wenn sie Hunger haben schreien, wenn die schlafen wollen dann schlaifen und es gibt auch Momente wo sie übermüdet sind und dann fangen sie an zu schreihen weil sie eigentlich übermütet sind und nicht schlaven können.

00:04:02: aber im Prinzip haben Sie auch da das BedürFnis, sie wollen eigentlich schlaffen.

00:04:08: Also das heißt Kinder sind so total intuitiv mit dem allen verbunden.

00:04:11: Sie spüren ihre Gefühle, sie folgen ihren Impulsen und sie schreien wenn sie schreihen und entspannen wenn sie entspammen.

00:04:19: also die sind einfach hier und jetzt mit allem was ist gerade je kleiner die Kinder noch sind und je mehr sie noch im Babyzeitalter sind.

00:04:28: Das heisst wir kommen eigentlich wirklich total verkörpert auf die Welt Und dann lernen wir aber Schritt für Schritt dass wir unserem Körper doch nicht so ganz trauen können und verlassen dadurch wie ein Stück weit unseren Körper.

00:04:45: Und das passiert auf einer sehr subtilen Ebene, deshalb ist es auch wirklich schwer darüber so ganz klar zu sprechen.

00:04:52: Ich hoffe, dass du aber eine Idee hast, dass tu selber vielleicht nicht ganz in deinem Körper bist wenn du mir jetzt hier zuhörst.

00:05:01: Ja da ist ja die Frage, wie verlassen wir denn den Körper?

00:05:06: Wir verlassen den Körper, indem wir zum Beispiel in unserer Kindheit immer wieder Sätze hören wie Ja du musst nicht traurig sein.

00:05:17: Und jetzt stell dir vor Du warst ein kleines Kind oder bist ein kleites Kind?

00:05:21: Du bist gerade todtraurig über irgendwas vielleicht weil irgendein Spielzeug kaputt gegangen ist und dann sagten Erwachsena zu dir ja du musst nicht trauriger sein.

00:05:32: Das ist ja so'n typischer Satz und ich muss sagen Beobachte mich selber darin, wenn ich mit kleinen Kindern zusammen bin.

00:05:39: Weil genau diese typischen Muster in mir auch anspringen, mit denen ich groß geworden ist.

00:05:45: Bin!

00:05:46: Und die Frage ist ja was kommt beim Kind an?

00:05:49: Beim Kind kommt eigentlich nicht an von wegen Ja hey ich tröste dich und bin da und du darfst jetzt irgendwie traurig sein.

00:05:55: und klar, wenn was kaputt geht es auch ganz normal traurigt zu sein Sondern beim kind kommt an Okay Ich bin traurige Und Mama und Papa sagen, ich muss nicht traurig sein.

00:06:08: Das heißt irgendwas muss mit mir falsch sein.

00:06:10: Irgendwas stimmt wohl mit mir nicht.

00:06:13: Weil ich bin traurige an Mama und Mama sagen das muss ich nicht sein aber wenn ich es doch bin dann muss irgendetwas mit mir komisch sein.

00:06:22: Und das können natürlich auch Erzieher oder was auch immer sein ne?

00:06:28: Du verdrängst als kleines Kind dann mehr und mehr deine Traurigkeit, weil immer wieder diese Botschaft ankommt.

00:06:34: Und indem du diese Traurigkeiten verdrängen, erlaubst du sie dir nicht mehr!

00:06:39: Und wie wir diese Verdrehmung machen?

00:06:42: Das passiert auch auf so einer ganz subtilen körperlichen Ebene... ...und du kannst ja mal selber jetzt gerade schauen während du mir zuhörst.

00:06:51: Vielleicht hast du jetzt grade auch irgendein Gefühl was du dir gerade nicht erlaubt.

00:06:56: Und es ist tatsächlich oft so im Leben, dass wenn wir durch den Alltag gehen vielleicht ist da eine Müdigkeit die du dir nicht erlaubst.

00:07:03: Vielleicht ist auch eine Erschöpfung die du dich gerade nicht erlaubst?

00:07:07: Vielleicht hast du auch eine Lebendlichkeit ne Freude grade die Du dir nicht herlaupst weil das gerade in deinem Umfeld nicht adäquat wäre wenn du jetzt keine Ahnung freudestrahlen hüpfend durch die Gänge tanzen würdest Ja was auch immer Da is Und wir passen unter den letzten Endes permanent an unsere Umwelt an.

00:07:35: Das machen wir einfach sehr körperlich, also wir verdrängen und unterdrücken das sehr, sehr körperlich und das meistens tatsächlich sehr stark über die Muskeln.

00:07:46: Jetzt kannst du uns ja mal machen wenn du deine Muskeln anspannst alle am Körper dann ist ja die Frage wieviel kannst du denn noch fühlen?

00:07:58: Wenn du deine Muskeln wieder entspannst, wieviel kannst du dann fühlen und spüren und von dir mitkriegen?

00:08:05: Und vielleicht beoberstest Du auch das wenn du deine muskeln anspanns, dass du dann wesentlich weniger von Dir mitbekommst und spürn kannst.

00:08:14: Wie wenn du ein bisschen entspannt hast!

00:08:17: Und wenn wir also Gefühle wegdrücken ist es normalerweise wirklich auch einen muskulären Akt der passiert.

00:08:25: Also die muskeln unterdrücken das Gefühl, dass es erhält ist zurück.

00:08:32: Wir halten uns im Griff – kann man auch gut dazu sagen!

00:08:37: Und dann spinnen wir nicht mehr so gut in Kontakt mit uns selber.

00:08:45: Weiteres Beispiel mal aus der Kindheit wie wir unsere Verkörperung verlieren und das kennen wir glaube ich alle sehr, dass wir zum Beispiel, wenn wir etwas sehr körperliches machen und es gibt einfach diese Dinge die für uns zu so schön und heilsam sind und wo wir als Kinder so viel Spaß dran haben.

00:09:05: Das ist wenn wir frei singen das ist wenn mir frei tanzen das ist dann wie im Selbsthausdruck sind Wenn wir zb auch künstlerisch irgendwas machen wenn wir was malen.

00:09:14: Als kinder machen wir uns am Anfang überhaupt keine Gedanken darüber und machen das total gerne und mit Freude.

00:09:20: Und dann erleben wir aber Je älter wir werden, oftmals auch dort, dass wir vielleicht mal ausgelacht werden.

00:09:26: Dass wir beschämt werden, dass irgendeiner es irgendwie komisch findet.

00:09:31: und je älTER wir werden umso mehr verlieren Menschen häufig den Mut frei zu singen oder auch den mutfrei zu tanzen.

00:09:43: Und auch da verliern wir im Prinzip diesen freien Selbstausdruck im Körper.

00:09:49: Weil im Prinzip auch da wieder bei uns die Botschaft ankommt, so wie ich bin, bin ich nicht richtig.

00:09:58: Und was tatsächlich auch noch ein Grund ist warum wir immer mehr den Zugang zu unserem Körper verlieren ist das wir als Kinder ja auch sehr stark.

00:10:07: also man denkt ja einmal man könnte Kinder erziehen.

00:10:10: es wird ja auch immer viel gesagt.

00:10:12: aber wie Kinder eigentlich am allerallermeisten lernen ist nicht über dass was Eltern den Kindern sagen und in der Erziehung mitgeben wollen, sondern über das was die Eltern den Kindern vorleben.

00:10:26: Weil Kinder beobachten ihre Eltern ganz stark und imitieren ihre Eltern.

00:10:32: Und es heißt, Kinder beoberchten den Umgang von Eltern mit Gefühlen, den Umgang von Elternmitlebendigkeit, den umgang von Eltern mit Selbstausdruck.

00:10:42: Wenn jetzt Kinder permanent sehen dass die Eltern eben Auch sich Wut nicht erlauben, Traurigkeit nicht erlaufen.

00:10:51: Einfach weiter funktionieren vielleicht obwohl sie krank sind, weiter funktionierend dann lernen Kinder einfach auch ah okay ja so muss ich irgendwie hier sein in dieser Gesellschaft.

00:11:02: Dasselbe mit Lebendigkeit wenn Sie merken ach irgendwie so richtig die Freude wird nicht ausgedrückt, so richtig Die Lebendlichkeit die Leichtigkeit wird nicht Ausgedrückt.

00:11:12: Dann lernen Kinder auch, ah ja ok ich darf wohl doch nicht zu laut und zu wild sein.

00:11:17: Zumal Kinder ja auch oft wenn sie laut und wild seid gesagt wir kommen aber es ist halt nicht so wild und macht's ein bisschen leiser und ruhiger.

00:11:25: Genau das heißt es ist nicht so dass wir diesen Zugang zu unserem Körper nur über ein kleines Ereignis oder großes Eregnis verlieren, sondern es sind eigentlich wirklich diese vielen kleinen Momente die wir entweder selbst erleben oder wo wir einfach wirklich Erwachsene beobachten und wo wir dann mehr und mehr den Kontakt zu unserem Körper verlieren.

00:11:49: Wo wir den Kontakt unseren Bedürfnissen verlieren!

00:11:53: Wo wir dem Kontakt zu unseren Gefühlen verlieren?

00:11:56: Wo wir diesen Kontakt zu seinen Impulsen verlieren Kontakt zu unserem natürlichen Selbstausdruck verlieren.

00:12:06: Und gleichzeitig ist aber die Herausforderung, das wir es gar nicht so wirklich mitkriegen weil's irgendwie auch so normal is'.

00:12:13: Also es ist halt normal in unserer Gesellschaft dass wir mehr Kopf sind als Körper, dass wir mer denken... ...als fühlen!

00:12:22: Dass wir funktionieren leisten und uns anpassen.

00:12:27: In unserer Gesellschaft ist es völlig normal dass der Körper als Taxi des Verstandes gesehen wird.

00:12:33: Der Körper, your body is more than just a brain taxi!

00:12:37: Ich liebe ja dieses Zitat.

00:12:40: Aber oftmals ist es so, dass der Körper nur ein Taxi das Verstande ist wo er uns nur von Meeting zu Meeting, von Aufgabe zu Aufgabe, von Termin zu Termin und von To-do zu Tattoo bringt.

00:12:52: Und ich muss sagen... lang dort, viele viele Jahre und wirklich unbewusst.

00:12:59: Ich habe es nicht gemerkt ich hab's nicht gewusst!

00:13:02: Ich habe einfach so weitermit gemacht wie in unserer Gesellschaft vorgelebt wird.

00:13:08: Und deshalb mache auch diese Folge weil ich will Bewusstsein darüber schaffen dass es da mehr gibt.

00:13:13: Es ist möglich wieder im Körper zu sein und wie gesagt ich habe das lange selbst nicht gebergt und vielleicht habe ichs auch lange selbst nie gemerkt und eigentlich erst Als ich mehr in meinem Körper war, gemerkt was es für einen Unterschied macht.

00:13:29: Und vielleicht sagst du auch Theresa?

00:13:33: Ich finde das total spannend weil ein Stück weit weiß ich ganz genau was du meinst und ich merke auch so'n Sinn dass sich besser im Kontakt mit mir bin.

00:13:41: Dass ich verbunden habe mich mit mir fühle!

00:13:43: Dass ich nicht manchmal so gefühlttaub fühle.

00:13:47: Weil das Problem ist ja wenn wir uns ahnen... Wenn wir uns sahen Zugang zu unserem Körper mehr und mehr verlieren, dann fällt es uns auch schwer wirklich die ganzen Facetten des Lebens voll und ganz zu leben.

00:14:01: Und so oft können wir da draußen lesen, dass Menschen eigentlich sich mehr Leichtigkeit, Lebendigkeit, Erfüllung wünschen – und die Frage ist ja wo erleben wir denn Leichtigheit, Lebändigkeit und Erfüllungen wenn nicht in unserem Körper?

00:14:21: Wenn nicht in unserem Körper?

00:14:23: und der Körper, das ist so ein bisschen die große Herausforderung wie ich sehe.

00:14:28: Wir können es nur dann wirklich auch fühlen wenn wir uns erlauben Die unangenehmen Seiten des Lebens zu fühlen.

00:14:39: also was meine Erfahrung nach nicht funktioniert Und nicht geht dass wir nur Erfüllungen leben und nur Freude spüren und nur das im körper wahrnehmen können.

00:14:50: Meine erfahrung ist je Größer meine Kapazität ist, wirklich in meinem Körper zu sein.

00:14:56: Auch dann wenn ich traurig bin auch dann... ...wenn ich wütend bin und auch dann, wenn ich hilflos bin, auch dann!

00:15:02: Wenn ich eigentlich irgendwie gar nicht weiß wie es gerade weitergeht.

00:15:06: Je größer meine kapazität is' auch dann wirklich präsent zu bleiben mit dem was es umso grösser wird die Kapazitet auch Lebendigkeit Freude und Erfüllung zu spüren.

00:15:27: Ja, ich möchte dir einfach sagen das es möglich ist.

00:15:32: Und ich glaube dass vielleicht es dir auch möglich ist dich an diesem Kontakt zu erinnern den du vielleicht auch selbst schon mal ganz selbstverständlich als kleines Baby hattest und der aber im Laufe deines Lebens in laufe der Jahre wo du groß geworden bist mehr und mehr abhanden gekommen bist erzählen, wie ich eigentlich dazu gekommen bin, dass ich wieder zurück in meinen Körper gefunden habe und zurück in mein Körper gefunden haben.

00:16:10: Ich am Ende durch den Tod meiner Mutter.

00:16:14: Ich sage ja immer gerne, dass sich ein Durch den Tod meines Vaters angefangen hat, wieder zu sprechen.

00:16:19: das war als ich neunzehn war und also dass ich durch den tot meiner mutter wieder angefangen hab zu fühlen.

00:16:26: Das war, als ich siebenzwanzig Und ich hab damals angefangen zu tanzen.

00:16:33: Ich habe ein freies Tanzen gemacht, das heißt es gibt keine Schritte sondern es gibt einfach Musik und geht einfach darum wieder im Kontakt mit sich selbst zu kommen.

00:16:44: Das was ist an Impulsen, an Gefühlen... Was auch immer im Körper sich gerade zeigt dass zu spüren und da sein zu lassen das erlauben dem Ausdruck zu geben.

00:16:58: Und ich kann mich noch gut an meine erste, allererste Tanzabend erinnern.

00:17:02: Da bin ich dahin gegangen hatte gar keine Ahnung was das ist.

00:17:06: Ich bin eher von meiner Kursine mit dahingenommen worden und sie hat gesagt es ist toll ihr hilft es.

00:17:13: und dann habe ich gedacht ja gut dann lasse ich mich mal ein.

00:17:16: Da bin ich noch gefragt worden vor meiner ersten Stunde, ob ich denn den Anfänger schon Einführungssiminar gemacht hätte.

00:17:23: Und dann hatte ich das natürlich noch nicht gemacht.

00:17:25: Ich hatte natürlich noch gesagt, oh Gott, oh God!

00:17:26: Ich habe kein Einführungs-Seminar jetzt weiß ich gar nicht was zu tun ist und da hat mich dadurch auch nicht ganz hundert Prozent sicher gefühlt, aber ich jetzt wirklich willkommen bin an dem Ort und dann hab' ich, weiß ich noch genau?

00:17:39: Ich glaube diese zweieinhalb Stunden die wir dort waren, habe ich nur in einem Eck gestanden und nur dort vor mich hin getanzt.

00:17:46: Und eigentlich war ganz schön viel Scham und Unsicherheit da, heute kann ich das benennen, damals hätte ich es noch nicht benennen

00:17:53: können.".

00:17:56: Das ist tatsächlich auch eine große Herausforderung wie ich oft habe weil ich rede inzwischen so oft und so gerne vom Tanzen und eigentlich spüre ich dass wenn ich Menschen erzähle wie toll tanzen ist, dass ich Menschen oft in ihrer Scham begegnen weil viele Menschen einfach den Zugang zum Tanzen verloren haben.

00:18:15: Und ja, ich hatte ihn auch verloren.

00:18:19: Und am Anfang wirklich ... Ich war in diesem Raum und habe Scham gespült.

00:18:22: Ich war total unsicher!

00:18:24: Dann hab' ich mich ständig im Außen orientiert, oh wie machen die anderen das?

00:18:28: Wie muss ich das dann wohl machen?

00:18:30: Also ich hab ganz viel geguckt, wie die anderen es machen... Ich weiß noch, es gab einen Moment in diesen zweieinhalb Stunden wo plötzlich alle ganz laut geschrien- also alle wahrscheinlich nicht aber Ein paar Menschen haben ganz laut geschrien und einfach so eine Freude auch Ausdruck verliehen.

00:18:46: Das war so mein größter, uierder Moment wo ich dachte was machen die jetzt hier?

00:18:55: Und ich war dann froh als es vorbei war also als dieses Schreien vorbei war.

00:19:01: und ja am Ende hatte ich auch dort in dem Moment wenig Kontakt zu mir zum meinem Körper zu meinen Gefühlen zu meinen Impulsen.

00:19:13: Aber irgendwas hat mich neugierig gemacht, irgendwas hat mir gesagt.

00:19:17: Das ist auch interessant!

00:19:19: Irgendwas in mir wusste dass das ein Platz ist wo ganz viel in mir heilen kann und so habe ich mich im paar Wochen später zu diesem Einführungsseminar angemeldet damit ich dann auch offiziell teilnehmen durfte und bin dann wirklich eine ganze Zeit lang jede Woche mindestens einmal in München tanzen gewesen, mindestens mal manchmal auch zweimal habe ich immer mehr auch Workshops gemacht, das heißt mehrtägige Seminare.

00:19:46: Und ich hab einfach gemerkt dass diese Scham mich frei in meinem Körper zu bewegen, zu tanzen, was die immer mehr verschwunden ist und dass sich immer mehr gespürt hat was mir gut tut im Tanzen, dass ich mir erlaube dem zu folgen, Und ja, so habe ich einfach gemerkt dass ich schrittweise wirklich zurück in meinen Körper gekommen bin.

00:20:15: Wieder spüren gelernt habe weil gerade in diesem Raum von Bewusstentanz, Conscious Movement ist es einfach so ein Raum für mich der Raum im Leben wo es am wenigsten einen richtig und falsch gibt.

00:20:32: Also das finde ich immer wieder mega interessant, weil wir leben ja heutzutage in einer Gesellschaft ständig in Räumen wo man gefühlt ständig irgendwie ein richtig und falsch bewertet wird.

00:20:43: Und oft machen wir das tatsächlich auch selber mit uns – oft ist es gar nicht das Außen sondern wir machen das selbst mit uns!

00:20:51: Und dieser Raum im Tanzen natürlich sind es trotzdem Menschen die da sind aber es ist für mich der Raum wo ich das am allerwenigsten spüre Veränderung gebracht.

00:21:07: Und ich konnte dort auch Dinge ausprobieren, das finde ich auch total spannend.

00:21:14: wenn ich tanze dass sich manchmal auf dem Tanzbodendinger ausprobiert kann zum Beispiel wenn ich Angst habe mit jemand anderen in Kontakt zu gehen weil wir können beim Tanzen durchaus schon auch mal mit anderen Menschen tanzen dann ist es eigentlich ja nur ein Spiegel von meinem Leben, dass ich vielleicht auch im Leben manchmal Angst habe einen Menschen, fremden Menschen anzusprechen.

00:21:40: Genauso habe ich hier vielleicht Angst mit einem fremdenden Menschen in Kontakt zu gehen und zu tanzen.

00:21:46: Und wenn ich dann mir erlaube und sage hey!

00:21:48: Ich probiere das jetzt einfach aus und ich gehe mit dieser Person in Kontakt und erlebe dann dort, dass die Person bei mir bleibt und dass wir dann irgendwie ein schönen Tanz zusammen haben... und dass ich vielleicht auch gehen kann, wenn ich den Impuls habe zu gehen und es trotzdem eine schöne Begegnung ist.

00:22:07: Dann kann ich da raus auch so viel für meinen Alltag wieder lernen.

00:22:11: Das heißt, ich hab ganz viel das was sich auf der Tanzfläche gelernt habe dann auch mit in meinem Alltag als Veränderungen mitnehmen können.

00:22:23: Und was ich heute beobachte an mir ist, dass ich einfach viel verankerter in mir bin, viel verankerter in meinem Körper Und wie gesagt, ich verliere das auch manchmal.

00:22:35: Aber in Summe wenn ich vor allem gut reguliert bin dann bin ich einfach extrem verankert in mir im meinem Körper.

00:22:42: Ich spüre auch richtig dass ich mich in meinen Becken zu Hause fühle.

00:22:46: Also... Das ist auch so was was ich ganz subtil spüre Was ich erst durch tanzen gelernt habe So wirklich wie so ganz satt in mir zu sein und dadurch spüre ich auch eine ganz andere Präsenz.

00:23:04: Ja, ich finde das wirklich nicht ganz leicht zu erklären.

00:23:07: Weil ich glaube, hättest du mir vor fünfzehn Jahren erzählt was ich dir heute erzählte und dann hätte ich gedacht ja irgendwie klingt es alles ganz gut.

00:23:15: aber was meint sie denn genau?

00:23:16: Und wie meint ihr's denn

00:23:17: genau?!

00:23:20: Für mich ist es auch nicht so dass es irgendwie den großen Schalter gibt.

00:23:23: So Pleng!

00:23:25: Du bist wieder in deinem Körper sondern am Ende ist meine Erfahrung von dem was ich erlebt habe dass es einfach wirklich darum geht, Schritt für Schritt Tag für Tag immer mehr in Kontakt mit dir und deinem Körper zu sein.

00:23:39: Das kann übertanzen sein, das kann aber auch über ganz andere Dinge sein – wirklich im Kontakt mit deinen Gefühlen und deinen Bedürfnissen zu sein und so immer mehr anzukommen und Zuhause zu sein!

00:23:53: Und so ist es einfach auch, dass ich inzwischen zum Beispiel beobachte, arbeite ja unter anderem als Trainerin Und ich beobachte, und das beobacht auch schon länger.

00:24:09: Wenn ich Menschen sehe die von der Gruppe sprechen – und ich kann es auch bei mir total sehen – dann sehe ich viele Menschen, die vor Gruppen sprechen, die sehr kognitiv sind.

00:24:23: Die erzählen die Geschichten nur aus dem Kopf!

00:24:29: Inzwischen ist es bei mir, wenn ich mich vor einer Gruppe wohlfühle – was nicht immer der Fall ist auch ganz normal.

00:24:34: Aber wenn ich als Trainerin zum Beispiel von einer Gruppewohl fühle und mich sicher fühle dann bin ich auch während ich vor der Gruppe stehe extremst in meinem Körper verankert und ich erzähle eine Geschichte mit dem ganzen Körper Also ein bisschen vielleicht, wie Schauspieler auch lernen.

00:24:54: Wirklich!

00:24:54: Dann bähm ich bin voll da also auch jetzt gerade wo ich hier sitze meine Hände bewegen sich mit mein Körper macht mit aber allem was ich dir grad erzähle weil es wirklich wirklich aus mir kommt.

00:25:07: und da merke ich auch einen riesen Unterschied bei mir.

00:25:10: das hätte ich mich früher gar nicht getraut dann wäre die Scham dazwischen gewesen boah so in mich auszudrücken im körper Puh, das werkt super gefährlich gewesen.

00:25:25: Und ja so hat mich am Ende das Tanten zurückgebracht in meinen Körper.

00:25:30: und ich möchte einfach nochmal klarmachen ob Menschen wirklich im Körper sind.

00:25:44: Kannst du nicht unbedingt darüber sehen ob Menschen selbstbewusst sein Ausstrahlen, ob die eine Elequenz haben als ob sie sich gut ausdrücken können.

00:25:55: Ob die viel Wissen haben und die viel Fachkompetenz haben sondern es geht wirklich darum hast du das Gefühl dass das was ein Mensch sagt um das was einen mensch ausdrückt und das was er ausstrahlt dass das wirklich alles quasi von derselben Frequenz ist?

00:26:15: Und ich möchte da ein Beispiel bringen vielleicht hilft dir das und zwar Letztes Jahr.

00:26:20: Ich fand das selber so ein super Beispiel und ich denke da heute oft noch drüber nach, weil ich auch wieso das manchmal das Gefühl habe, da gibt es für mich auch noch mehr zu verstehen und zu durchdringen Und zwar letztes Jahr war ich mal bei einer Veranstaltung und da war eine Frau, die hat etwas präsentiert.

00:26:38: Das ist ne sehr kluge Frau!

00:26:40: Ich mag diese Frau sehr gerne.

00:26:43: Die hat so ne Produktpräsentation gemacht und die war inhaltlich total stark, die war emotional total überzeugend... ...und dann hab' ich gedacht als ich dieser Frau so zugehört habe, is ja spannend.

00:26:57: Früher hätte ich gedacht dass die Frau total authentisch Und heute denke ich, das ist total unauthentisch.

00:27:06: Dann war ich ein bisschen verwirrt und dachte mir so eigentlich ist es ja komisch.

00:27:12: aber ich wusste ganz genau dass ich früher als sich dieses Embodiment ob jemand wirklich im Körper sich zu Hause fühlt noch nicht so wahrnehmen konnte wie ich's heute wahrnehme da hätte ich das nicht sehen können.

00:27:26: dann hätt ich ihren Ausdruck und was er erzählt hat wirklich als authentisch empfunden.

00:27:34: Ich habe die Person, die hat zwar viele Worte gesagt.

00:27:37: Die hat viel Emotionen gesagt.

00:27:39: Sie hat eine Begeisterung drüber gebraucht aber ich hab die Person gleichzeitig im Hier und Jetzt so wie sie gerade da war nicht gespürt weil sie hat das was sie erzählt hat, die Worte, die Emotion, die Begeistung.

00:27:52: hat sie wieso drübergelegt?

00:27:54: Wie Masken drüber Gelegt?

00:27:57: Und dass was unter den Masken war Das hatte nichts zu tun mit dem was sie auf den Masken vermittelt hat.

00:28:07: Und es waren halt angenehme Masken, also eine Begeisterung in der Lebendigkeit und ich glaube deshalb denken wir Menschen manchmal das wäre authentisch.

00:28:16: Aber wie gesagt Ich habe da einen Miss-Match wahrgenommen.

00:28:21: Es war eher als würde ich einer Inszenierung zu hören und nicht nur Mensch... ...und ich nehme also heute war ob jemand mit sich selbst verbunden ist oder nicht.

00:28:33: Und ich mag noch ein Beispiel machen, wo ich finde das es auch sehr, sehr offensichtlich wird.

00:28:38: Wenn ihr Kinder habt oder Kinder seht ja?

00:28:43: Dann passiert's doch immer mal wieder dass die irgendwann in einem gewissen Alter lernen, dass sie Danke und Bitte sagen sollen!

00:28:52: Auch da kann man das so oft beobachten.

00:28:55: Kinder in einem Gewissenalter wenn sie dieses Danke-und-Bitte lernen sollen dann sagen die Danke, dann sagen sie bitte.

00:29:02: aber Man merkt einfach, dass sie das was sie sagen eigentlich gar nicht fühlen.

00:29:06: Sondern, dass Sie das jetzt nur machen weil Mama und Papa ihnen gesagt können, sie sollen jetzt Danke oder Bitte sagen!

00:29:12: Und so ist es jetzt ein bisschen überspitztes Beispiel.

00:29:15: aber so genau diesen Miss-Match ich glaube den können wir alle spüren und diesen Miss Match spüre ich halt inzwischen immer mehr und das heißt ich nehme heute wirklich wahr ob jemand mit sich selbst verbunden ist oder nicht Und ich fand diese Situation mit dieser Frau auch so spannend.

00:29:34: Mein Mann meinte dann halt auf dem Heimweg, ach die hat das so toll gemacht und die war so authentisch.

00:29:40: und dann habe ich gelacht und er gesagt ja genau darüber mache ich mir gefühlt seit einer Stunde Gedanken.

00:29:46: aber hab ich ihm erzählt was ich wahrgenommen habe?

00:29:49: Dann hat er gesagt Ja findet er super spannend und der kann auch total nachvollziehen was ich sage.

00:29:54: also mein Mann konnte da mitgehen.

00:30:00: Und deshalb ganz wichtig, am Ende versuchen ja viele Menschen die perfekten Worte zu finden.

00:30:07: Aber am Ende ist es wirklich so dass nicht die perfekten Worte uns berühren, nicht die perfekte Präsentation sondern wenn jemand wirklich da ist und da sein bedeutet wirklich im Körper, im Kontakt mit den Gefühlen, im Kontakt mit Lebendigkeit oder halt auch mit dem was gerade ist.

00:30:26: also wenn nicht Masken prüber sind.

00:30:33: Und ich muss sagen, ich setze mich wirklich ein bisschen für das Thema ein.

00:30:35: Weil' ich mir so wünschen würde dass die Menschen mehr in ihrem Körper sind!

00:30:39: Weil es ist einfach voll schön wenn Menschen das sind.

00:30:44: Weil', Ich muss sagen diese ganzen... Früher diese ganzen Führungskräfte Foren wo vorne irgendjemand stand und irgendwas erzählt hat.

00:30:56: Boah, Wenn DIE mal stattfinden würden mit Führungskräften die oben wirklich in ihrem Körper zu Hause sind wo man wirklich fühlt, was sie da vermitteln wollen.

00:31:06: Ich glaube das hätte eine ganz andere Kraft, ne ganz andere Strahlkraft.

00:31:11: es würde dann hätte eine ganze andere Wirkung.

00:31:15: Ja aber das versuche ich dir zu erzählen und weiß aber auch dass das gar nicht so leicht ist weil die wenigsten Menschen glaube ich diese Ebene erkennen können.

00:31:28: Ja, und jetzt ja die Frage.

00:31:30: Wie kommt man denn zurück?

00:31:31: Also wenn du jetzt sagst Borte Risa ich kann so ein bisschen nachvollziehen was du meinst und da könnte für mich etwas dran sein wie kannst du mehr zurück in deinen Körper kommen?

00:31:47: Und die ehrliche Antwort für mich Geht es da keine One Fits All-Lösung?

00:31:56: Ja, für mich ist das nicht unbedingt eine Technik.

00:31:59: Kein Rezept!

00:31:59: Keinen fünf Schritte planen irgendwas... Für mich war's wirklich das Tanzen weil ich mache mir auch immer wieder Gedanken drüber, weil als ich damals mit dem tanzen angefangen habe waren ja auch wahnsinnig viele Menschen um mich herum die super gerne Yoga gemacht haben und dann hab' ich auch gedacht oh ich muss vielleicht jetzt auch Yoga machen, um noch besser meinen Körper zu spüren und so.

00:32:24: Und dann habe ich das ein paar mal gemacht und irgendwie fand es aber nicht so cool.

00:32:29: Dazu muss ich sagen dass sich Yoga in den letzten fünfzehn Jahren hier extrem verändert hat.

00:32:33: also das war damals so zwei tausend zwölf wo ich das gemacht hab.

00:32:37: Also wirklich ja vierzehn Jahre her!

00:32:42: Ich fand es damals nicht so coool weil ich immer wieder das Gefühl hatte mich doch vergleiche, dass ich dann wenn nicht soweit runterkomme wie ich es bei meinen Nachbarn auf der Nachbarmatte sehe.

00:32:56: Dass ich mich dann bewerte das ein Teil von mir eigentlich schon auch immer wieder damit beschäftigt ist wann's denn endlich vorbei ist und wann es endlich Schawassana wo ich einfach auf dem Boden liegen kann Und für mich ist da zu viel so diese.

00:33:12: Ich sage mal gerne...ich war eh schon oder bin eh schon ein sehr strukturierter Mensch Und im Yoga gibt es so viel Struktur.

00:33:23: Du machst den Sonnengruß, dann machst du die Figur und das und das ... Also die Figuren sind nicht richtig ... Die und die Haltung, die und die Asserner... Da war für mich schon wieder so viele Strukturen drin, dass ich wirklich dieses komplette strukturfreie Tanzen war.

00:33:42: Für mich genau der Gegengesatz!

00:33:44: Ja und ich kann mir aber vorstellen, das finde ich total wichtig für jemand der vielleicht sowieso schon eher ein Freigeist ist.

00:33:51: Also vielleicht einen Künstler dem es leicht fällt seinen Impulsen zu folgen, dem es leicht fällt wirklich zu sagen hey ich spöre jetzt das und mach dann das, dass da als viel sinnvoller ist eine Methode zu wählen die wesentlich mehr Struktur hat.

00:34:08: also das heißt ich glaube da gibt's keine One Fits All Lösung Und es kann auch sein, dass für jemanden der Schritt zum Tanzen zu groß ist weil da einfach zu viel Scham hoch kommt.

00:34:20: Dann kann vielleicht Yoga auch erst mal ein guter Zwischenschritt sein um wieder mehr ins Spüren zu kommen.

00:34:26: Ich glaube das vor allem jenen Yoga zum Beispiel geeignet wenn man daher wirklich auch lange die Assern aushält.

00:34:35: aber das mal so.

00:34:36: als Beispiel hierzu komme ich vom Yoga.

00:34:39: Aber, ich glaube es gibt auch viele andere Sachen wie Tai Chi, Shigong Dinge wo wir mehr und mehr wieder mit uns selbst mit dem Körper in Kontakt kommen.

00:34:51: Und ich glaube tatsächlich auch dass es oftmals nicht nur eine Methode ist sondern dass sich die verschiedenen Methoden ergänzen.

00:35:00: zum Beispiel weiß ich Es gibt einen, der viel über Embodiment spricht.

00:35:06: Das ist Mark Walsh.

00:35:07: Der kommt aus den Marshall Arts und aus der Kampfkunst, weil auch in der Kampfkunst oft so eine Zentrierung und innere Zentrierungen gebraucht wird.

00:35:18: Und ich finde es viel wichtiger, dass wir einfach schauen okay wo finden wir vielleicht ein Raum, wo wir Freude haben?

00:35:26: Wo wir merken wow hier komme ich in meine Freude, hier lerne ich wieder meinen eigenen Impulsen zu folgen.

00:35:37: Hier lerne Ich wieder im Kontakt mit mir zu sein, meine Gefühle da sein zu lassen, vielleicht auch meine Scham zu spüren, Ja, wo findest du da Räume?

00:35:52: und vielleicht ist das bei dir Tanzen?

00:35:54: Vielleicht ist es aber auch bei dir was ganz anderes oder sind zwei drei Sachen die du miteinander verbindest.

00:36:03: Genau!

00:36:04: Und ich glaube tatsächlich wirklich... dass das Gegenteil von Disembodiment nicht nur Körperbewusstsein ist, also weil wir können das ganze Thema sehr stark nur kognitiv, dass wir immer wissen was im Körper los ist.

00:36:22: Sondern wirklich, wirklich in Kontakt mit dem zu sein was im Körper ist.

00:36:27: und es ist für mich nochmal ein Unterschied ob ich das was im körper passiert beobachten kann oder ob ich auch wirklich mit dem im Kontakt sein Gefühl sein kann Mit meinen Gefühlen, mit meinen Bedürfnissen, mit meinem Impulsen.

00:36:40: Mit meinem Selbstausdruck, mit meiner Lebendigkeit!

00:36:43: Weil nur wenn ich im Kontakt damit bin kann ich es auch spüren und dann kann ich auch die Lebendlichkeit, die Leichtigkeit, die Lebensfreude spüre.

00:36:54: Ja... Und du kannst ja mal schauen vielleicht hast Du jetzt direkt Lust irgendwas zu tun um besser mit Dir in Kontakt zu sein.

00:37:06: Und neben dem, was ich eben schon alles erzählt hast kann das natürlich auch die Natur sein.

00:37:10: Kann das singen sein?

00:37:11: Kann das malen

00:37:12: sein?!

00:37:12: Kann das stille sein?

00:37:14: Vielleicht auch im Kontakt mit anderen Menschen zu sein und mag dir einfach die Frage stellen Was hilft dir dich selbst wieder zu spüren Mit dir selbst in Kontakt zu sein?

00:37:31: Und so habe ich jetzt zum Abschluss wie immer gerne noch ein paar Reflexionsfragen für Dich Und zwar die Frage eins.

00:37:39: Wann fühlst du dich wirklich zu Hause in dir?

00:37:47: Und dann die zweite Frage, was hilft dir wieder ein Kontakt mit dir zu kommen?

00:37:56: und dann die dritte und letzte Frage wie kannst du davon mehr in dein Leben einladen?

00:38:04: Mach diese Fragen auch wie immer in die Show notes, so dass wenn du sagst hey die Frage finde ich gut.

00:38:08: Ich möchte mich damit noch mal intensiver beschäftigen Dann kannst Du sie auch gerne im Nachgang dir nochmal raussuchen.

00:38:19: Ja und ich hoffe ich konnte dich in dieser Folge inspirieren Dich an diesem Kontakt zu erinnern den du vielleicht auch nie ganz verloren hast aus deiner Kindheit Vielleicht an diesen Kontakt und vielleicht hast du Lust diesen Weg zurück zu dir nach Hause ein bisschen mehr zu erforschen.

00:38:46: Ja, wenn Du den Kontakt mit Dir in Deinem Nervensystem vertiefen willst dann kannst Du Dich auch mega gerne für einen Kennlernen Gespräch bei mir eintragen Für eines meiner Coachings Denn genau da schaue ich wo stehst Du mit deinem Nervensystem?

00:39:01: Wo möchtest Du mehr den Kontakt mit dir bekommen.

00:39:07: Wie möchtest du dich weiterentwickeln?

00:39:09: Und genau auf der Basis besprechen wir dann im Kennenlernengespräch, wie so ein Weg aussehen kann und ich integriere dann auch in die Coachings zum Beispiel Tanz, zum Beispiel Atmung, zum beispiel Emotionsregulation aber auch verschiedenste andere Dinge und bespreche es auch mit dir je nachdem wo du auch neugierig bist ja und Freude daran hast, weil das finde ich immer total wichtig.

00:39:35: Wenn das gut klingt dann schau gerne in die Shownotes.

00:39:39: und jetzt zum Abschluss mag ich dich erinnern dass sich all diese Podcast folgen mit dem Bewusstseinaufnehmer.

00:39:50: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

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