045 | Der blinde Fleck: Warum wir uns selbst manchmal im Weg stehen

Shownotes

In dieser Folge geht es um eine Herausforderung, die uns alle betrifft, auch wenn wir sie oft nicht bemerken:

Die Momente, in denen wir uns selbst nicht ganz ehrlich begegnen.

Ich teile mit dir ein Beispiel aus meiner Arbeit, in dem mir genau das plötzlich bewusst geworden ist – und warum diese „blinden Flecken“ so tief in unserem Nervensystem verankert sind.

Du erfährst:

  • Warum wir oft bei anderen erkennen, was wir bei uns selbst übersehen
  • Welche typischen Formen von Selbsttäuschung es gibt
  • Wie dein Nervensystem dich davor schützt, bestimmte Dinge zu sehen
  • Warum Ehrlichkeit mit dir selbst nichts mit „richtig machen“ zu tun hat
  • Wie mehr Bewusstsein zu mehr Verbindung – mit dir und anderen – führen kann

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Highlight-Zitat:

„Je regulierter dein Nervensystem ist, desto ehrlicher kannst du dir selbst begegnen.“

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Reflexionsfragen für dich:

  • Welches Gefühl vermeide ich gerade?
  • Wo verhalte ich mich selbst noch so, wie ich es jemandem anderen vorwerfe?
  • Wo setze ich immer wieder eine Maske auf?
  • Wo schiebe ich die Verantwortung vorschnell ins Außen?

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Weiterführende Folgen aus dem Podcast:

016 | Fehler als Chance: Wie du eine positive Fehlerkultur entwickelst

Die Nervensystem-Serie mit Folge 28-31: 028 | Der Vagusnerv: Wie dein Nervensystem Vertrauen, Leichtigkeit & Flow findet 029 | Sympathikus: Wie dein Nervensystem dich in Leistung, Kampf & Kontrollmodus schiebt 030 | People Pleasing & Dauer-Funktionieren: Was hinter dem Freeze & Fawn-Modus steckt 031 | Shutdown-Modus: Wenn dein Nervensystem bei Überforderung in Rückzug & Burnout kippt

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Wenn du Feedback zur Folge hast oder Fragen oder Themenwünsche einbringen magst: Schreib mir gerne an info@theresa-ackermann.de.

Ich freue mich, von dir zu hören!

Transkript anzeigen

00:00:04: Hey, schön dass du da bist.

00:00:05: Du hörst Ruhepool – der Podcast für Menschlichkeit im Business!

00:00:10: Vielleicht kennst du das.

00:00:11: in einem Seminar oder Retreat hast du erlebt wie es ist wenn Masken fallen und echte Verbindungen entsteht?

00:00:17: Und du wünsch dir, dass es im Alltag genau so bleibt.

00:00:21: Doch zurück im Job oder an deiner Selbstständigkeit holt dich schnell der alte Modus von Funktionieren und Anpassen wieder ein.

00:00:28: Hier erfährst du wie du Menschlichkeit mitten im echten Leben lebst.

00:00:32: Ich bin Theresa Ackermann, dein Host.

00:00:34: Für weniger müssen und mehr Mensch sein!

00:00:46: Hallo und herzlich willkommen zurück im Podcast.

00:00:49: Ruhepolig freue mich sehr dass du eingeschalten hast und Lust hast dir einen neuen Impuls zu holen zum Thema wie können wir eigentlich weder mehr Menschlichkeit in dieser Welt leben?

00:01:04: Und ich habe dann zu dieses mal oder diese Woche ein spannenden Impuls mitgebracht über den ich auch immer wieder selbst nachdenke und zwar die große Herausforderung, dass wir uns oft selbst täuschen.

00:01:20: Und letzten Endes ist wirklich diese oftmals auch ein bisschen unbequeme Kunst wirklich ehrlich mit sich selbst zu sein.

00:01:27: Ich weiß gar nicht ob Selbsttäuschung wirklich der hundert Prozent richtige Begriff ist weil Manchmal ist die Selbsttäuschung so, dass es uns eigentlich bewusst ist.

00:01:37: Also das wir eigentlich wissen, dass wir uns selbst täuschen und gleichzeitig aber gerade uns irgendwie so schützen, dass Wir sagen ich will doch nicht so genau hinschauen und Ich glaube aber ganz oft bleibt es tatsächlich im komplett unbewussten.

00:01:52: Und dadurch Dass Es Im Komplett Unbewusstes Ist Es Natürlich Keine Ja Bewusste Selbst Täuschungen Sondern Es Passiert Im Prinzip Wieder sehr autonom Durchs Nervensystem.

00:02:03: denn du weißt ja, ich liebe es das dann auch immer wieder durch die Nervensystembrille anzuschauen.

00:02:08: Und was ich damit genau meine, mag ich dir an einem Beispiel erklären.

00:02:14: Also ich erzähle mal ein Beispiel wo mir das so richtig wie Schuppen von den Augen gefallen ist und seitdem achte ich auch nochmal bewusster für mich selber drauf und zwar habe ich ja einmal eine Zeit lang ein Projekt bei BMW geleitet.

00:02:28: zum Thema positive Fehlerkultur.

00:02:31: Wenn nicht das Thema Fehlerkultur interessiert, ich finde es ja nach wie vor mega spannend.

00:02:34: Weil ich glaube, dass das eine der Grundherausforderungen unserer Welt ist und unser Umgang mit Fehlern – was echt super wäre, wenn wir das verändern würden!

00:02:46: Da gibt's ne eigene Folge zu.

00:02:49: Die verlinkt ich dir in den Show Notes.

00:02:51: Ich glaub letztes Jahr im März erschienen.

00:02:54: Und die kann ich dir dazu nur empfehlen, wenn dich das Thema interessiert.

00:02:59: hat natürlich auch wieder viel mit dem Nervensystem zu tun und wie wir eine menschlichere Welt entwickeln können.

00:03:06: Ja, also was ist passiert bei diesem Fehler-Kultur-Workshop?

00:03:11: Ich habe ziemlich viele von diesen Workshops gegeben und Zielgruppe von diesem Workshop waren immer Führungskräfte.

00:03:17: Und was ich sehr oft beobachtet habe, ist das dann Führungskräfte in den Workshop-Standbahnen und am Ende des Workshobs gesagt haben, boah, das Thema ist total wichtig eine Veränderung und sie finden es so super, dass wir das machen.

00:03:34: Und dann im nächsten Satz die Frage sagt mal hat denn eigentlich meine Führungskraft auch schon an diesem Workshop teilgenommen?

00:03:42: Hat das eigentlich auch schon gemacht?

00:03:44: weil um ehrlich zu sein ich merke davon bislang noch gar nix.

00:03:49: Das finde ich spannend weil mich würde sagen vor zehn Jahren hätte ich selber mit dem Kopf genickt und gesagt ja leider ist nicht so leicht mit der Veränderungen und so.

00:03:58: Und irgendwann ist es mir aber wie Schuppen von den Augen gefallen dass ich gemerkt hab, spannend.

00:04:04: Weil was in dem Moment passiert?

00:04:07: Wenn eine Führungskraft sich darüber beschwert, dass ihre eigene Führungskraft irgendwas noch nicht so richtig umseits und in dem Fall positive Fehlerkultur ... Dann lebt sie ja in dem moment die positive Fehler-Kultur diese sicher eigentlich von ihrem Chef wünscht selber gar nicht.

00:04:24: Also dem Chef gegenüber!

00:04:25: Und macht sich selbst auch nicht bewusst.

00:04:27: nur manchmal mein Chef ist ja irgendwie nur ein Mensch hat auch irgendwann mal als Kind gelernt, dass Fehler was ganz Schreckliches sind.

00:04:35: Das heißt da wird ein Vorwurf gemacht und in dem Vorwurf wird genau das nicht getan, was sie sich eigentlich von ihren Führungskräften erwünschen – und gleichzeitig ist es aber gar nicht bewusst!

00:04:50: Und gleichzeitig ist auch das, oft erkläre oder eigentlich immer erklärt habe, dass es im Gehirn auch normal ist und das wir quasi über Lebenstrategien haben.

00:04:59: All die Dinge, über die ich hier immer widerspreche... Das heißt, dass wir immer wieder in alte Muster zurückfallen.

00:05:04: Immer wieder eine alte Schutzstrategie gehen und es ist einfach in uns so verankert das wir mit Fehlern oftmals Angst haben sie transparent zu machen, Angst haben zuzugeben usw.

00:05:15: Und sofort ist es einfach in und so stark drin weil wir das einfach alle seit Kindesbeinen an somit bekommen haben Dass es einfach normal ist und deshalb vielleicht auch die Führungskraft nicht sofort in der Lage ist was zu verändern.

00:05:30: Und auch der Inhalt ist ja damit in dem Moment gar nicht bewusst, sondern es ist wirklich nur so.

00:05:36: dieses Jahr war denn mein Chef hier und ich merke davon nix.

00:05:39: Also irgendwie, das scheint ja nicht hier gewesen zu sein!

00:05:42: Ich bin sicher wenn ich jetzt die Mitarbeiter von dieser Führungskraft da hätte würde wieder genau dasselbe passieren.

00:05:47: Obwohl die Führungskraft für sich eine Selbstwahrnehmung hat?

00:05:51: Ja, ich habe es kapiert das Thema – und wenn ich das jetzt so erzähle... und auf der Ebene bleibe, schau dir mal.

00:06:03: Und das ist am Anfang passiert, weil am Anfang habe ich es nicht gemerkt.

00:06:07: Schau dir einmal an welche Fehlerkultur ich eigentlich in dem Moment hab!

00:06:14: Honestly, ich in dem moment bewerte auch diese Führungskraft die quasi von ihrem Chef, von ihrer eigenen Führungskraft für eine positive Fehlerkultur verlangt und sagt ja siehst du?

00:06:26: Der hat's auch nicht kapiert.

00:06:28: so Sprecht das natürlich in dem Moment nicht aus, weil ich auch niemanden vorführen will.

00:06:33: Aber dass es auch am Anfang

00:06:35: passiert.".

00:06:36: Ja also das heißt... Ich die eigentlichen Workshops im Thema Fehlerkultur gibt hat überhaupt nicht gemerkt, dass sie in dem moment volle Kanadiesen diese Führungskrift bewertet innerlich und denkt ja gut Sie als immer noch nicht verstanden?

00:06:49: Also ich übertreibe ein bisschen, bis sich dann irgendwann und das mache ich inzwischen sehr schnell mich genau das gefragt habe.

00:06:58: Im Moment, was hab ich denn gerade eigentlich für eine Fehlerkultur dieser Führungskraft gegenüber?

00:07:02: Und dann muss ich einfach sagen, solange ich diesen Menschen bewährte, hab' ich grade in dem Moment auch keine positive Fehlerkultur sondern bewährta'.

00:07:12: Ja und so meine ich, dass es so spannend ist und sneaky is', dass wir oft unterbewusste Ebenen haben wo wir gar nicht merken, dass wir ein Verhalten haben was wir anderen Menschen vorwerfen Und das ist meiner Meinung nach eine Herausforderung, weil gerade mir über Veränderungen sprechen.

00:07:33: Es ist ja natürlich extrem wichtig dass wir diese Ebenen bewusst haben.

00:07:39: Weil wenn wir es nicht bewusst sind haben dann meinen wir sind gut so wie wir sind und das passt ja alles um.

00:07:44: die anderen sind das Problem.

00:07:46: Und naja mal ehrlich gesprochen ich glaube nicht dass der Wahrheit entspricht sondern es immer Man wird immer irgendwas auch bei sich finden, wo man noch was verändern kann.

00:07:59: Und ich glaube immer das ein bisschen Demut helfen kann.

00:08:04: und deshalb glaube ich dass es total wichtig ist, dass wir diese unbewussten Ebenen uns bewusster machen ja diese ungewussten Momente wo wir... und das ist so ein schwieriges Thema weil ich glaube das ist da draußen ständig passiert.

00:08:19: Ich beobachte das sogar auch sehr oft kürzlich erst wieder, dass ich mich mit jemandem ausgetauscht habe und diese Person hat mir von einer anderen Person erzählt die sich sehr viel Raum nimmt und gar nicht irgendwie mal nachfragt wie es demjenigen geht und in die ganze Zeit gesprochen hat.

00:08:39: Und dann hab ich irgendwann auf die Uhr geguckt und hab mir gedacht naja wir sind jetzt auch schon zwanzig Minuten in diesem Telefonat und eigentlich redest du seit zwanzich Minuten also so ein bisschen dieses Spannend, weil das was du jemandem anderen vermisst machst.

00:08:54: Du gerade ganz genau so und ich sage ganz klar, dass mache ich natürlich auch.

00:08:59: Ich habe genauso solche Dinge!

00:09:01: Und da ist es so spannend immer wieder für sich hinzuschauen und immer wieder diese Demo zu haben.

00:09:06: Moment mal wo bin ich denn?

00:09:08: Wo stehe ich

00:09:08: denn?!

00:09:09: Das ist manchmal gar nicht so leicht, weil wie gesagt wir merken es gar nicht.

00:09:16: Und ich habe mal so typische Formen der Verdrängung gesammelt, die ich bei mir aber auch bei anderen Menschen beobachte.

00:09:24: Weil ich finde dass diese typischen Form von dieser Verdrängung wie man so erlebt auch helfen kann, dass man letzten Endes dann auch ehrlicher zu sich ist.

00:09:34: Also bei einem Thema ist das wir oftmals Zustände verdrängen.

00:09:39: Ja, also das heißt du merkst zum Beispiel dass du eigentlich total müde bist.

00:09:42: Dass du vielleicht erschöpft bist, dass du vielleicht auch eine Pause bräuchtest oder heute früher ins Bett gehen müsstest aber du redest es dir dann innerlich klein und sagst ach geht schon ich habe jetzt keine Zeit dafür ich muss jetzt noch was anderes erledigen oder auch wenn wir krank werden ah ja ist egal ich muss aber heute unbedingt zu dem Termin usw.

00:10:01: Also oft verdrängen wir unseren inneren Zustand.

00:10:04: vielleicht merken wir auch schon länger, dass irgendwas nicht richtig passt in irgendeiner Beziehung oder das wir eigentlich mal ein Thema ansprechen müssten.

00:10:12: Oder dass da irgendwo eine Wut in uns ist und ein Teil von uns denkt aber, was anderes ist jetzt wichtiger?

00:10:20: Und priorisiert das.

00:10:21: am Ende ist es auch das Nervensystem.

00:10:23: Da werde ich gleich noch drauf eingehen.

00:10:26: Das heißt oftmals verdrängen wir Zustände.

00:10:29: Vielleicht kennst du das von dir, dass du auch immer wieder Zustände verdrängst.

00:10:33: Ich glaube, wir machen das alle.

00:10:34: Also ich kenne das von mir auch.

00:10:39: Dann ist es oft so dass wir unser Selbstbild verzerren.

00:10:44: Das ist tatsächlich oft gar nicht so leicht zu erkennen.

00:10:48: und das Selbstbild Verzerren ist natürlich auch genau dieses Beispiel dieser Führungskraft die in dem Moment ihr selbst Weltbild verzehrt und sagt, ja ich habe das hier verstanden mit der positiven Fehlerkultur.

00:11:02: Oder von mir die sagt ne du hast es nicht verstanden und in dem Moment auch ausgibt aus der positüben Fehlerkultur und auch nicht mehr im Mitgefühl

00:11:10: ist.".

00:11:12: Ich kenne das aber auch.

00:11:13: um nochmal ein anderes Beispiel zu machen von mir wenn ich zum Beispiel – ich hatte tatsächlich diese Woche einen super Beispiel da war so'n Fleck bei uns im Badezimmer und mein erster Gedanke Ach, das war bestimmt mein Mann.

00:11:27: Dieser Fleck war dir bestimmt mein Mann!

00:11:29: Weil ich das Selbstbild habe, dass ich immer ein bisschen ordentlicher und genauer bin als mein Mann was sicherlich auch stimmt.

00:11:38: Mein Mann ist oft ein bisschen schneller und ich bin so ein bisschen genauer und dadurch entsteht dieses Selbstbild.

00:11:45: Und dann hab' ich diesen Fleck irgendwie weg putzen wollen und hab' dann gemerkt was es ist.

00:11:50: Also am Geruch von beim Putzen habe ich gemerkt, was's ist und dachte mir Nee, Theresa.

00:11:54: Das ist doch von dir in der Fleck!

00:11:56: Also so und das glaube ich passiert auch wahnsinnig oft dass wir unser Selbstbild verzerren, dass wir dann meinen oh der andere war es... Und dann hinterher feststellen kacke ich was ja doch selbst.

00:12:07: also mir passiert es jedenfalls immer mal wieder wo wir ja dann auch nicht ehrlich sind oder einfach neutraler bleiben.

00:12:14: also ich merke inzwischen dass sich mich da oft stoppe wenn ich merken sofort dass mein Nervensystem sagt oh mein Mann war's Theresa, wer weiß vielleicht was auch du?

00:12:25: Also ich stopp mich da gerne.

00:12:28: Genau!

00:12:29: Dann haben wir noch eine Form der Selbsttäuschung.

00:12:36: die geht ein bisschen einher mit diesem Thema dass man den Zustand verdrängen.

00:12:41: das machen wir oft nur nach innen.

00:12:44: Manchmal sind wir nach innen aber eigentlich recht klar.

00:12:48: Wir wissen vielleicht, dass wir jetzt gerade traurig sind und haben unseren Zustand sehr bewusst.

00:12:53: Nach außen setzen wir eine Maske oder eine Fassade auf.

00:12:58: Auch das ist manchmal auch dann unbewusst.

00:13:01: Oft denken wir die Maske- oder Fassate müsste sein.

00:13:05: Und diese Maske und Fassade, ich bin traurig und will aber jetzt nicht.

00:13:10: Weil auf der Arbeit meine Traurigkeit keinen Platz hat.

00:13:15: Ich gehe dann einfach da drüber und sage dann wenn mich eine Kollegin fragt wie geht es dir?

00:13:18: Sag ich mir geht's gut oder ja ich habe alles im Griff.

00:13:23: Ja passt schon!

00:13:25: Dann zeige ich oft was anderes als das was wirklich da ist.

00:13:30: Und warum ist das jetzt unbewusst?

00:13:32: In meiner Wahrnehmung wird es oft unbewusst, wenn wir das dauerhaft immer so machen.

00:13:36: Also wenn wir dauerhaft eigentlich immer was erzählen... also wie in dem Beispiel ja mir geht's gut und nie ehrlich da sind dann kann das irgendwann unbewust werden weil das quasi eine dauerhofte Strategie ist die wir haben.

00:13:51: Manchmal ist uns ne Maske auch sehr bewusst Das ist auch ganz klar, weil wir die manchmal natürlich auch sehr bewusst aufsetzen.

00:13:58: Weil wir einfach in dem Moment bewusst entscheiden hier hat es jetzt gerade keinen Platz.

00:14:02: Genau und was auch noch gerne eine Form von Selbsttäuschung ist Und Jee beobachte ich tatsächlich auch sehr, sehr oft das sind die Herausforderungen wenn wir meinen dass der andere Schuld ist.

00:14:19: also Bisschen spielt da auch das Beispiel mit der Fehlerkultur rein, so mein Chef lebt es ja auch nicht.

00:14:25: Also wenn wir dann auch die Verantwortung dafür abgeben – das würde ich jetzt sagen war bei dieser Führungskraft nicht der Fall – daher hätte ich das eher den Selfsbildfahrtsherren zugeordnet.

00:14:37: aber es passiert manchmal auch dass wir die Verantwortung komplett ins Außen abgeben.

00:14:41: Das wäre halt meinen Ja mir geht's jetzt gerade so wie es mir geht weil keine Ahnung.

00:14:48: Also wenn ich das jetzt machen würde, mir geht es jetzt gerade so wie's mir geht.

00:14:51: Weil meine Eltern schon so früh gestorben sind und so.

00:14:54: Wenn ich halt die Verantwortung total im Außensuche weil mein Mann heute so und so mich behandelt hat.

00:15:00: Weil ... solche Sachen ich gebe sofort kann man auch unter Opfermodus beschreiben Und das ist quasi sowas.

00:15:11: Ich sehe alles aber nur nicht meinen eigenen Anteil.

00:15:16: Und das sind so die Strategien, ich erkenne wo wir immer wieder in so Selbsttäuschungen landen und sie sind wie gesagt oft sehr unbewusst.

00:15:27: Jetzt ist ja die Frage warum sind die denn so unbewusst?

00:15:30: Warum mache ich überhaupt eine Folge darüber?

00:15:33: Also wenn wir das aus einem Nervensystemsicht anschauen, dann ist das was da passiert wirklich kein Zufall sondern es sind klassische Schutzmechanismen.

00:15:41: Wenn du jetzt mal drauf schaust dann ist dieses Thema Zustand verdrängen passt perfekt zum Freezezustand.

00:15:48: Selbstbild verzerren ist perfekter Kampfmodus.

00:15:52: Maske und Fassadeaufsetzen ist auch perfekta Kampf- und Freeze Modus.

00:15:56: und Verantwortung im Außenabzug geben um suchen is so ein typisch Haar Schaddown-Modus, wenn du dazu mehr verstehen willst zu den verschiedenen Nervensystem zuständigen.

00:16:07: Ich habe da ja eine ganze Serie aufgenommen letztes Jahr die verlinke ich dir auch.

00:16:13: kannst du dir echt nochmal durchhören weil ich finde das so hilfreich wenn wir die verschiedenen Nerventystem Zustände kennen in uns erkennen Und letzten Endes auch an anderen Menschen erkennen, das macht ein echter Gamechanger.

00:16:27: Weil wir dann besser verstehen was brauche ich gerade?

00:16:29: Was braucht man gegenüber grade?

00:16:32: Was funktioniert gerade vielleicht gut?

00:16:34: Was würde jetzt vielleicht auch gerade eher kontraproduktiv sein?

00:16:36: all diese Dinge ja können wir echt super super gut verstehen wenn wir die näheren Systemzustände kennen.

00:16:43: Genau und ganz wichtig.

00:16:45: also diese ganzen Selbsttäuschungen oder Formen der Selbsttäuschung, wie Zustandverträgen, Selbstsültverzerren usw.

00:16:54: sind am Ende Schutzmechanismen von unserem Nervensystem und unser Nervenystem will uns am Ende sicherhalten.

00:17:03: Und dadurch verliern wir halt manchmal wirklich den Zugang zu uns.

00:17:07: Manchmal gehen wir in einen Angriff, manchmal funktionieren wir.

00:17:11: das sind so diese typischen Dinge wie unseren Nerven-System versucht uns sicherzuhalten.

00:17:16: es ist Oftmals auch, weil das einfach in unserer Kindheit schon sehr gut funktioniert hat.

00:17:20: Diese Schutzmechanismen und dann halten wir die halt als Erwachsene auch weiter aufrecht.

00:17:28: Das heißt im Prinzip ist es unser Nervensystem dass unsere Wahrnehmung verzehrt Und das uns schützen will und das ist auch ganz wichtig sich bewusst zu machen.

00:17:41: wenn ich jetzt über diese Folge spreche könnte man ja denken ja Teresa Du willst, dass dir das Bewusste oder dass es allen bewusster wird.

00:17:48: Ich möchte einfach bewusst machen, dass wir blinde Flecken haben und dass gar nicht so leicht ist hinter diese blinden Flecken hin zu schauen weil einfach diese Schutzmechanismen sich echter darüber legen.

00:18:06: Und deshalb ist auch Selbsttäuschung bei einem selbst echt schwer zu erkennen.

00:18:10: Manchmal erkennen das Leute von außen tatsächlich leichter als man selbst Außer.

00:18:15: es ist natürlich auch von außen nicht erkennbar.

00:18:17: Also wenn ich jetzt in Zustand verleugne, der von außendlich sichtbar ist, also angenommen keine Ahnung du sagst dir ne, ich habe jetzt keine Zeit was zum Essen obwohl du eigentlich total ein Hunger hast dann ist das natürlich auch nicht unbedingt vom Außen erkenn'bar.

00:18:32: aber wenn du irgendwie total erschöpft bist und dann aber sagst nee aber ich muss heute noch drei Stunden arbeiten um den die Präsentation noch fertig zu kriegen, obwohl irgendwie dein Gegenüber total spürt dass du eigentlich überhaupt gar nicht mehr kannst und man ist dir auch schon anmerkt weil du total gereizt bist usw.

00:18:51: Dann es ist.

00:18:53: manchmal auch sind die blinden Flecken von außen leichter erkennbar als für uns selbst.

00:19:01: Und was ich einfach beobachte ist wie gesagt diese Selbsttäuschungen sind am Ende nichts anderes als Schutzstrategien vom Nervensystem.

00:19:13: Und gleichzeitig ist es, und das natürlich dann auch sehr logisch.

00:19:16: Je regulierter unser Nervensystem ist, desto ehrlicher können wir uns selbst begegnen.

00:19:25: Ja?

00:19:25: Also je regulierer dein Nerven-System ist, desso ehrlich kannst du dir selbst begegnet!

00:19:32: Weil diese Ehrlichkeit mit sich hat ja auch oft was erstmal mit Charme zu tun.

00:19:37: so wenn ich jetzt sage wow krass in dieser Fehlerkultursituation, wo ich diese Führungskraft bewertet habe.

00:19:42: Dass sie ihre eigene Führungskraft bewertete und gesagt hat hey du hast ja jetzt auch nichts kapiert.

00:19:47: Das ist sich überzeichnen ein bisschen.

00:19:51: Dann zu restzustellen... Ich hab ja in dem Moment auch keine besonders gute Fehlerkultur.

00:20:00: das löst dann auch bei mir Charme aus um da zu sagen okay krass Und dann aber immer mehr zu erkennen, wo ich vielleicht auch meine Selbsttäuschung habe.

00:20:11: Wo ich meine Limitierung habe hilft dann wiederum auch und das finde ich auch sehr spannend in meiner Wahrnehmung gleichzeitig unser Nervensystem reguliert zu halten.

00:20:25: Wir können uns einerseits ehrlicher selbst begegnen und meine Erfahrung ist auch dass wir Je ehrlicher wir uns dann selbst begegnen, je ehricher oder regulierter unser Nervensystem ist.

00:20:36: Wir dann auch umso ehrlich er den Menschen in unserem Umfeld begegne können.

00:20:45: und das ist mega hilfreich.

00:20:48: Und ich habe Lust dir noch zu erklären warum das eigentlich ja wichtig ist.

00:20:54: Ja weil meine Beobachtung ist einfach wenn wir uns selbst nicht ehrlich erkennen ehrlich sehen Wenn wir Dinge nicht sehen können dann können wir uns nicht wirklich verändern, weil wir merken es ja gar nicht.

00:21:07: Und das war lange bei mir so.

00:21:09: Ich habe lange auch über Führungskräfte gemerkt und gedacht hey die müssten doch Götter sein und die müsse doch alles perfekt machen bis ich irgendwann mal gemerkt hab Momentmateriasat der Anspruch dass ist auch nur ein Mensch.

00:21:23: natürlich machen Führungskräfte feger Und das hat mir total geholfen, immer ehrlicher zu sein.

00:21:30: Mit mir... Das ist jetzt nur ein Beispiel!

00:21:32: Ich gebe natürlich noch mehr und damit ich das erkenne, dann kann ich es wirklich verändern.

00:21:41: Und das Wichtigste daran ist andere Menschen spüren das.

00:21:44: Also die spülen an unserer Körpersprache, an unsere Energie am Ende auch über unser Nervensystem dass etwas nicht stimmig ist.

00:21:52: also wenn du quasi permanent in einer Selbsttäuschung mit bist und dich selber täuscht, kann es sein dass du es nicht mitkriegst aber dann gegenüber kriegt das mit.

00:22:03: Und deshalb ist es für Veränderungen so extrem wichtig und meine Erfahrung ist auch und die Erfahrungen mache ich in letzter Zeit wirklich sehr oft Dass Ich immer ehrlicher zu mir bin und wahrscheinlich habe ich auch noch tausend Sachen wo ich nicht ehrlich zu mir Bin weil ich's einfach immer noch nicht erkenne also weil da auch ein Selbstschutz bei mir drüber geht.

00:22:24: Ich würde sagen, ich bin viel ehrlicher als früher zu mir selbst.

00:22:29: Und dadurch bin ich auch ehrlichher zu den Menschen um mich herum.

00:22:33: und da nehme ich jetzt mal das Beispiel vor allem meinen Mann.

00:22:35: Und ich hatte gestern erst wieder so eine Situation, wo ich so ein bisschen... Das ist manchmal so spannend weil es waren zum Mikromomente, wo es einem nicht bewusst ist, folgende Situation.

00:22:48: Ich erzähl dir immer wie's war.

00:22:49: Ich saß an meinem Computer und war am Arbeiten Und dann war mein Mann nicht zu Hause, kam nach Hause.

00:22:57: Ich hatte aber auch die Tür auf und dann kam er rein und erzählt mir direkt irgendetwas.

00:23:03: Ich habe überhaupt keine Kapazität in dem Moment für ihn weil ich ja irgendwie gerade noch am Arbeiten war und gerade auch an einem Konzept gearbeitet hab also dementsprechend überhaupt keine Ja kapazität ihm zuzuhören zu verstehen.

00:23:14: was will er jetzt eigentlich von mir?

00:23:17: Und dann ist oft mein Automatismus dass sich dann wie so Total abweisend reagiere, so nach dem Motto her muss doch jetzt kapieren dass ich gerade keine Zeit habe.

00:23:26: So anstatt das sich einfach sage boah ich merke du überforderst mich grade weil ich grade noch über was nachdenke und ich hab grad noch keine zeit.

00:23:37: ich bin gleich bei dir aber lass mich das jetzt hier erst in Ruhe fertig.

00:23:43: So könnte ich ja auch sagen Und früher habe ich das nicht gemacht.

00:23:49: Heute schaffe ich es manchmal, dass sich das in dem Moment sage.

00:23:53: Dafür muss ich's aber auch mitkriegen und wie gesagt auch da im Prinzip verdräng' ich immer noch meinen Zustand, dass ich gerade keine Kapazität habe... ...und reagier dann nur aus irgendeinem Automatismus und nachdemutig bin möglichst abweisend!

00:24:04: Das ist dann mein Automatismus, denn wird er schon selber kapieren, was ich grade keine Zeit für ihn habe.

00:24:12: Und gestern zum Beispiel habe ich es nicht sofort gemerkt, in der Situation.

00:24:16: Aber ich hab's kurz setz später gemerkt und hab dann so gesagt, oh sorry tut mir leid wie ich gerade war Ich war noch in einer Arbeit und hab' noch ein Konzept gemacht und hab gemerkt dass ich einfach... ...und hatte grade noch gar keine Kapazität und eigentlich hab' ich dir auch gar nicht richtig zugehört.

00:24:32: Magst du's mir nochmal erzählen?

00:24:33: Weil jetzt kann ich präsent mit dir sein!

00:24:35: So und das ist auch so n Moment wo mein Mann da steht total sich freut und so eine totale Verbundenheit zwischen uns entsteht, ja?

00:24:42: Und das ist das worauf ich hinaus will.

00:24:44: Wenn wir diese Zustände nicht verdrängen sondern selber wahrnehmen... Ich in mir merke, oh da war jetzt vielleicht nicht die netteste Partnerin der Welt!

00:24:57: So wie ich mit ihm umgegangen bin und ich ihm das dann aber hinterher erkläre und sage pass auf dass das und das und es in mir passiert wenn ich nicht in dieser Selbsttäuschung drin bleibe Beobachte ich entsteht oder kann extreme Verbindung entstehen und muss auch sagen, dass das meine Beziehung auf eine neue Ebene hebt.

00:25:23: Also dass sich dadurch einfach mehr Verbundenheit in Summe spüre.

00:25:28: Und das finde ich so mega spannend weil wenn wir nur aus diesen Schutzmechanismus agieren oder halt irgendwas sagen, was wir nicht wirklich verkörpern.

00:25:40: Dann entsteht so eine Inkongruenz und die spürt der andere.

00:25:45: Ja?

00:25:48: Und ich habe dir heute mal ein paar Fragen mitgebracht, die dir vielleicht helfen können deine eigenen Selbsttäuschung, die... dir vielleicht teilweise bewusst sind, teilweise aber auch noch nicht bewusst sind da vielleicht mal bisschen mehr dir auf die Schliche zu kommen Weil das kann einfach so helfen, wenn wir uns selber mehr auf die Schliche kommen.

00:26:13: Dass wir einfach noch authentischer werden und dass wir gleichzeitig einfach das Mehrverbundenheit erleben.

00:26:19: und ich finde das sowieso hilfreich.

00:26:22: Und deshalb habe ich dir mal ein paar Fragen mitgebracht, die an das was ich jetzt schon erzählt hab perfekt anschließen!

00:26:28: Wenn du magst dann nimmst du dir auch im Moment Zeit & Journals dazu und wie immer packe ich dir diese Fragen in die Show Notes.

00:26:38: Und ja, die Frage eins, die ich dir heute mitgebracht habe ist, welches Gefühl vermeide ich gerade?

00:26:48: Welches Gefühl vermeide ich grade?

00:26:50: und schaue einfach mal was intuitiv in dir hochkommt.

00:26:54: Kann einfach etwas sein, was mit dem jetzigen Moment zu tun hat und dein jetziger Körper zustande, deinen jetzige Gefühlen aber vielleicht sogar auch was größeres dass du eigentlich permanent unzufrieden bist mit deiner Arbeit oder irgendwie in deiner Partnerschaft irgendwas nicht so richtig passt zum Teil von dir, sich das einfach nicht eingestehen will.

00:27:14: Schau mal was da so intuitiv hochkommt wohin das wandert und auch da sei da ganz genau.

00:27:22: es kann passieren dass in dem Moment wo so ein Gedanke hoch kommt auch sofort wieder einen zähnvierender Gedanken kommen.

00:27:29: Ah ja komm!

00:27:29: So schlimm ist es gar nicht.

00:27:31: und achja komm.

00:27:32: oder siehst du?

00:27:33: Wie spannend.

00:27:34: mein Nervensystem geht direkt wieder in den Schutzmodus.

00:27:39: Und vielleicht ist es auch okay, vielleicht gibt's Themen, wo du sagst ich will da grad nicht hingucken.

00:27:43: das kann auch eine sehr bewusste Entscheidung sein.

00:27:46: aber machst dir bewusst dass da gerade ein Schutzmoduss drüber legt?

00:27:55: Dann die zweite Frage... mit meinem Fleck.

00:28:17: Und gleichzeitig ist es oft so, dass wir sagen derjenige hört nie zu oder derjenig redet so viel oder der jene gemacht das und das und dann mal schauen, stimmt es eigentlich, dass ich das nicht mache?

00:28:30: Ich muss feststellen, dass sich bei dieser Frage oft herstellt, ja so ganz... bin ich da?

00:28:37: auch habe ich da immer wieder Themen wo ich Verhaltensweisen habe die ich eigentlich im anderen vorwärfe.

00:28:48: Und dann die dritte Frage, wo setze ich immer wieder eine Maske auf?

00:28:54: Das ist wie gesagt oft was man sich für bewusst machen.

00:28:57: Aber vielleicht gibt es sogar Masken, die du unbewusst hast weil du sie einfach dein Leben lang schon immer als Strategie hast.

00:29:04: Du sagst ja, mir geht's gut.

00:29:11: und dann noch die vierte Art der Selbsttäuschung Wo schiebe ich die Schuld vorschnell auf jemand anderen im Außen?

00:29:21: Das ist auch manchmal gar nicht so leicht zu erkennen, weil tatsächlich das ist so ein bisschen die große Herausforderung.

00:29:28: Oftmals machen wir das diese Schuld auf jemandem außen zu schieben wenn wir auch in einem bestimmten Nervensystem Zustand sind und dieser bestimmte Nervenystem Zustand lässt es auch fast wie gar nicht zu dass wir Eigenverantwortungen übernehmen zumindest dann wir tief drin sind in dem Nerven System Zustand.

00:29:50: Das war einfach so als Hinweis.

00:29:52: Also wenn du irgendwie merkst, so krass, ja scheiße ich schieb eigentlich immer wieder die Schuld auf meinen Mann der sollte jetzt irgendwie mehr Geld verdienen damit es uns als Familie besser geht oder der soll jetzt irgendwie keine Ahnung was auch immer machen Wenn du irgendwelche Sachen beobachtest Ja macht ihr auch bewusst manchmal sind wir zu tief in bestimmten Schutzstrategien drin Da ist es gar nicht so leicht rauszukommen.

00:30:21: Und gleichzeitig kann es aber natürlich ein Hinweis sein, das ist mir noch auch ganz wichtig zu sagen.

00:30:26: Also wenn du merkst ah ja krass ich hab da immer wieder Shit-Schutzstrategien dann kann es echt einen Hinweis für dich sein zu sagen hey ich will echt auch mal mehr lernen was Nervensystem oder vielleicht auch an meinen Schutztrategien arbeiten weil eigentlich merke ich dass die mir nicht so richtig gut tun.

00:30:43: und ja wenn du da irgendwie Lust zu hast Darüber mehr zu lernen, dann kann ich dir einerseits meinen Kurs verbunden mit dir.

00:30:53: Lerne die Sprache deines Nervensystems erkennen.

00:30:57: Lerne die Sprachre deines nervensystemes.

00:30:59: So heißt das.

00:31:01: Kann ich dir da nur empfehlen?

00:31:03: Das ist nämlich ein fünf- Wochenkurs in dem du wirklich für dich herausfinden kannst.

00:31:09: Ah ja!

00:31:09: In welchen Nervenystemzustand kippe ich denn immer mal wieder?

00:31:13: und gleichzeitig kriegste auch erste Nervensystem-Regulationstools, mit die du in deinem Alltag anwenden kannst herausfinden kannst was da für dich gut zugänglich ist.

00:31:23: Es ist wirklich so ein richtig super Kurs um überhaupt deinen Nervenystem erstmal in der Tiefe kennenzulernen und je besser Du Dein eigenes Nerven System kennst umso leichter kannst Du natürlich auch den Nerven system von den Menschen um Dich herumlesen von ja Deiner Führungskraft, Deinen Partner, Dein Kindern Und ich finde das kann auch hilfreich sein, also mir jedenfalls hilft es total.

00:31:49: Weil ich dadurch viel besser weiß was mein Gegenüber auch braucht oder auch gerade nicht braucht.

00:32:00: Genau und wenn du aber wirklich sagst Bordrisa, ich habe da echt eine Schutzstrategie von mir entdeckt auf die ich nochmal tiefer reingehe eingehen will wie ich tiefer verstehen will dann empfehle ich dir eins zu eins Coaching mit mir melde ich dafür auch mega gerne für ein Kennenlerngespräch.

00:32:18: Ja, ich hoffe die Folge war für dich spannend.

00:32:22: Und... Ich finde einfach dass das etwas ist was nicht so leichtes zu durchschauen und gleichzeitig war es mir ein Anliegen darüber mal eine Folge zum machen weil ich glaube einfach dass da wahnsinnig viel Potenzial drin steckt wenn wir ja immer genauer merken wo wir stehen.

00:32:43: und es ist für mich ein bisschen wie so ne Zwiebel die wir immer mehr heuten und schälen.

00:32:48: Wie gesagt, ich habe auch noch meine blinden Flecken und hab da bestimmt noch gewisse Sachen, die ich bei mir überhaupt nicht sehe.

00:32:55: Und gleichzeitig ist es ja aber auch ein wunderschönes Projekt sich da immer besser kennen zu lernen.

00:33:04: Weil meine Erfahrung hier einfach mehr Zivibelschalen geschält hat an mir ab.

00:33:10: Das so verbundener fühle ich mich.

00:33:12: Deshalb das so lebendiger fühle Bis so authentischer kann ich mich bewegen und das finde ich einfach eine wertvolle Qualität.

00:33:24: In mir aber auch in anderen Menschen, wenn die Menschen das leben weil ich glaube dass es für die Gestaltung einer neuen Welt so wichtig ist dass wir diese Zwiebelschere immer mehr abgeschält haben.

00:33:38: Ja!

00:33:39: Ich hoffe das war heute spannend für dich und vielleicht hast du ja auch Den einen oder anderen blinden Fleck bei dir erkennst, kannst du mir auch gerne schreiben.

00:33:48: Wenn du irgendwas mit mir teilen möchtest wo du sagst oh Teresa da sind wir... Da ist mir was wie Schuppen von den Augen gefallen.

00:33:54: Das sagen das ja sogar auch ne?

00:33:56: Da ist es mir etwas wie Schuppen von den Augen gefallen und dann hatte ich ein Brett vorm Kopf.

00:34:00: Und ja genau!

00:34:00: Wir haben manchmal Bretter vom Kopf und wir haben manchmal Schuppe vor den Augen.

00:34:05: Wenn da irgendwie sowas war Teil des mega gerne mit mir.

00:34:08: Ich freue mich immer sehr von dir zu hören.

00:34:12: Und zum Abschluss mag ich dich daran erinnern, dass ich auch ja nur das Zeile was ich aktuell weiß wo ich aktuell stehe und dich immer wieder daran erinnern, dass du auch an deine eigene innere Weisheit zutiefst vertrauen darfst.

00:34:34: Daher ende ich mit dem Satz Ich weiss, dass sich nichts weiß.

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